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Mit der inneren Jugend und der Offenheit für Begegnungen

Mit der inneren Jugend und der Offenheit für Begegnungen

Sommerliches Wetter und organisierte Bustransfers waren mit ein Grund, dass 450 Menschen im Festzelt des Musikvereins in Schillingen einen harmonischen Verbandsgemeinde-Seniorentag der VG Kell am See verbracht haben.

Schillingen. (hm) "Es macht richtig Spaß, hier in die Runde zu sehen und festzustellen, dass so viele Senioren den Weg zu uns gefunden haben", sagt der Vorsitzende des Musikvereins "Cäcilia" Schillingen, der in diesem Jahr den Verbandsgemeinde-Seniorentag ausrichtete.Es passte an diesem Tag alles: Bei wunderschönem Wetter trafen sich im angenehm klimatisierten Festzelt des Musikvereins rund 450 Menschen ab 65 Jahre, teils mit ihren Partnern, um den jährlichen Seniorentag der Verbandsgemeinde Kell am See mitzuerleben. Ausrichter und Gastgeber des Treffens hatten alles unternommen, um die Gäste zufriedenzustellen.Der Kreisbeigeordnete Dieter Schmitt überbrachte die Grüße des verhinderten Landrats, und auch Dechant Clemens Grünebach hatte unter den Besuchern Platz genommen. Kells Bürgermeister Werner Angsten begrüßte als Gastgeber seine Gäste, die sich mit der Musik des Alleinunterhalters Emil Jost eingesungen hatten und sich ausgelassen unterhielten."Das, was ich heute hier sehe, beweist mir wieder einmal, dass sich Menschen im fortgeschrittenen Alter ihre Gelassenheit und ihren Humor erhalten haben.Ich freue mich, dass der Musikverein Schillingen die Ausrichtung des VG-Seniorentags im Rahmen seines Fests zum 55-jährigen Bestehen übernommen hat", sagte Angsten. Ein abwechslungsreiches Programm stand auf der Tagesordnung. Mundartgesänge von Edmund Bohr aus Baldringen, Erzählungen von Monika Marx aus Lampaden, Gedichte von Friedbert Weber aus Kell am See und Darbietungen von Mitgliedern der Frauengemeinschaft aus Greimerath kamen bei den Gästen gut an und wurden mit Applaus bedacht. Die Besucher tauschten sich an diesem Nachmittag aus, sangen gemeinsam Lieder und feierten bis in die frühen Abendstunden. Wie in jedem Jahr war für die Hin- und Rückfahrt ein kostenloser Busdienst eingerichtet worden. Für Gehbehinderte stand der DRK-Ortsverein Kell bereit, der einen Abholdienst organisiert hatte.Auch die Landesgeschäftsstelle DRK mit Geschäftsführer Norbert Albrecht und Heimleiterin Gabriele Huber präsentierte sich mit einem Stand und informierte über Sozialstationen sowie Essen auf Rädern und klärte über die Möglichkeiten des Hausnotrufs auf. "Mir hat dieser Seniorentag sehr gut gefallen. Ich habe Leute getroffen, die ich sonst nur ganz selten sehe. Auch das Programm war okay, obwohl ich persönlich mir ein paar Sketche dazu gewünscht hätte", resümierte Johann Erschens aus Kell am See.