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Mit einem Brief gegen das drohende Aus

Mit einem Brief gegen das drohende Aus

Der Bundeswehrstrukturreform werden einige Standorte zum Opfer fallen. Merzigs Oberbürgermeister Alfons Lauer kämpft mit einem Schreiben an den Verteidigungsminister dafür, dass seine Stadt davon verschont bleibt.

Merzig. Der Merziger Oberbürgermeister Alfons Lauer hat sich in der aktuellen Entscheidungsphase zur Bundeswehrstrukturreform mit einem Schreiben an Verteidigungsminister Thomas de Maizière gewandt um nochmals die strukturellen Vorteile des Bundeswehrstandortes Merzig deutlich zu machen. Lauer schreibt darin: "Die Merziger Kaserne liegt außerhalb der Stadt und verfügt über ein weitläufiges Gelände mit Erweiterungsmöglichkeiten sowie über eine herausragende Infrastruktur." So seien eine Schießanlage, ein Sprungturm, eine Packhalle und ein Truppenübungsplatz mit Sprunggelände vorhanden. Außerdem gehöre eine neue Sporthalle, frisch renovierte Gebäude und ausreichend Platz für die Unterbringung eines Regimentsstabes zur Ausstattung der Kaserne. Eine ehemalige Sporthalle eigne sich ideal zu Ausbildungszwecken. Darüber hinaus verfüge die Kaserne über eine ausgezeichnete Verkehrsanbindung mit unmittelbarer Nähe zu den Flughäfen Saarbrücken-Ensheim und Zweibrücken.
Familie, Beruf, Kinderbetreuung und Schule ließen sich in Merzig problemlos organisieren. Insbesondere spreche aber auch die traditionelle tief verwurzelte enge Verbundenheit der Merziger Bürger mit "ihren" Soldaten für den Erhalt dieses Standortes.
Mit diesen Argumenten will Oberbürgermeister Lauer den Verteidigungsminister vom Erhalt des Bundeswehrstandorts Merzig überzeugen. red