Mit einem Roman zum Super-Gau

Die beängstigende Vorstellung eines atomaren Super-Gaus in der Region wird im neuen Thriller von Hans Muth zur Realität: In "Fallout. Mit dem Westwind kommt der Tod" zeigt der Autor, dass im Inneren eines Atomkraftwerks Gefahren lauern, die weit über technisches oder menschliches Versagen hinausgehen.

Trier/Lampaden. Es ist bereits sein elfter Kriminalroman, acht davon sind Krimis aus der Reihe "Tatort Hunsrück". Weiterhin schreibt Muth die Thriller-Reihe um den römischen Commissario Sparacio und seinen Sergente Enzo Sciutto. Sein neues Werk allerdings hat ein Szenario zum Inhalt, das alle Menschen der Region und darüber hinaus betreffen kann. Mit "Fallout - Mit dem Westwind kommt der Tod" legt Muth die atomaren Gaus von Fukushima und Tschernobyl direkt vor die eigene Haustür.
Die Geschichte: Fallout ist die Bezeichnung für atomaren Niederschlag. Geht ein solcher nach einem terroristischen Anschlag im Atomkraftwerk Nuklatom an der französischen Grenze über der Region nieder? In seinem neuen Roman beschreibt Hans J. Muth eine der Möglichkeiten terroristischer Mittel. "Technisches oder menschliches Versagen können durchaus Ursache für einen Super-Gau in einem Atomkraftwerk sein, das haben wir in der Vergangenheit mehrfach schmerzlich erfahren müssen", sagt Muth. "Auch terroristische Angriffe von außen kann man nicht ausschließen und nur hoffen, dass die Reaktoren diesen Angriffen standhalten."
Dass Gefahren aber durchaus im Inneren eines Atomkraftwerks (AKW) lauern, konstruiert Hans J. Muth am Beispiel eines fiktiven Gaus im Kraftwerk Nuklatom im deutsch-französisch-luxemburgischen Ländereck. "Man muss sich hier schon einige Fragen stellen, beispielsweise wie es dazu kommen kann, dass eine von außerhalb geplante Sabotage im Inneren des AKW ihre Vollendung findet", erläutert der Autor. Sind die gesichteten Drohnen Sprengstofflieferanten? Wie reagiert die Regierung auf die Erpressung? Ist ihnen das Hemd näher als der Rock? Ist Vertuschen durch Mord und Korruption das einzige Bestreben? Im Roman erinnert sich der kontaminierte Nuklear-Ingenieur Jerry Westermann aus der Re trospektive auf dem Sterbebett an die Geschehnisse der vergangenen Wochen.
Das Buch ist im Verlag Stephan Moll ( <%LINK auto="true" href="http://www.verlag-smo.de" class="more" text="www.verlag-smo.de"%> ) erschienen, hat 300 Seiten und ist im Buchhandel zum Preis von 11,50 Euro erhältlich Der Autor Hans J. Muth, auch bekannt unter dem Pseudonym Hannes Wildecker, unter dem er neben seiner Tätigkeit als freier Mitarbeiter des Trierischen Volksfreunds mehrere Krimi-Reihen schreibt, ist pensionierter Kriminalbeamter.
In seinem Ruhestand begann er mit dem Schreiben und hat 16 Bücher verfasst, darunter acht Kriminalromane und drei Thriller. doth