Mit Respekt und Spielfreude

WALDWEILER/KELL AM SEE. (hm) Über 500 Gäste kamen in die Teufelskopfhalle zum 16. Jahreskonzert des Orchesters der Verbandsgemeinde Kell am See, wo sie ein musikalischer Hochgenuss erwartete.

Die Fangemeinde des Orchesters ist in den vergangenen 16 Jahren beachtlich angewachsen. Ebenso hat sich ein Zugehörigkeitsgefühl entwickelt, das sich bei Konzerten, Auslandsreisen und Familienfeiern und -wanderungen unter Beweis stellt. Auch beim Neujahrskonzert war mit über 500 Gästen die Halle proppenvoll. Vorsitzender Erwin Berens erinnerte vor Beginn des Konzerts an die Orchester-Gründung vor 16 Jahren. "Schon nach den ersten Konzerten erfreute sich das Orchester großer Beliebtheit, und das Wir-Gefühl trug seine Früchte", so Berens. Gründe für den anhaltenden Erfolg seien der gegenseitige Respekt und die vorherrschende Spielfreude. Konzertreisen nach Brasilien, Südafrika, Russland und in die baltischen Staaten seien Höhepunkte gewesen, durch welche man auch zur Völkerverständigung beigetragen habe. Unter Leitung von Karl-Heinz Willger boten die 53 Orchestermitglieder Musik vom Feinsten: Das musikalische Feuerwerk wurde eröffnet mit "Firework" von Jan der Rost, gefolgt von "Morgenstimmung" aus der Musik zu "Peer Gynt" von Edvard Grieg. Außerdem: "La danse macabre", "An der schönen blauen Donau" von Johann Strauß und "The Liberty Bell" von John Philip Sousa vermittelten den Zuhörern bereits im ersten Teil einen Eindruck vom hohen Niveau des Orchesters. Im zweiten Teil ging es weiter mit "Monfefeltro" von Mangini und Musik aus Webbers "Phantom der Oper". In "Yakety Sax" (Saxophon-Solo) brillierte Peter Scherbaum. "Spring Fever" von Frederik Karlsson sowie ein Medley beliebter Melodien von Benny Goodman bildeten den Schluss dieses unterhaltsamen Abends, durch den Schlagzeuger David Sirakov mit informativen Beilagen geführt hatte.