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Mitspielen statt ausgegrenzt werden

Mitspielen statt ausgegrenzt werden

"Komm spiel mit - hier wird nicht ausgegrenzt" ist das Motto eines Seminars, das die Welt-Werkstatt Trier im Rahmen der Gewaltprävention anbietet. Hierzu lud die Kolpingsfamilie St. Marien Saarburg-Beurig unlängst die Mitglieder ihrer Jugendgruppen im Alter von 9 bis 12 Jahren ins Pfarrheim St. Marien ein.

Saarburg-Beurig. (red) Zu Beginn der Veranstaltung veranschaulichte Sabine Mock, Pädagogin der Welt-Werkstatt Trier, das Problem der täglichen Ausgrenzung anhand einer Geschichte über den Alltag eines kleinen Mädchens in Indien. Anschließend konnten die Kinder in Gruppenspielen selbst erfahren, wie es ist, von anderen eingeengt und ausgegrenzt zu werden. Über die Eindrücke und Gefühle, die während der Spiele entstanden sind, wurde im Anschluss daran diskutiert.Nach Spiel und Diskussion gestalteten die Kinder mit den Farbabdrücken ihrer Hände ein Plakat, um zu verdeutlichen, dass alle Menschen zwar einzigartig und unterschiedlich, aber dennoch gar nicht so verschieden sind.Mit einer Geschichte über die Freundschaft zwischen einem deutschen und einem türkischen Mädchen beendete Frau Mock die Veranstaltung.