Nach Busunfall in Geisfeld: Staatsanwaltschaft schaltet sich ein

Hermeskeil/Thalfang · Weiterhin unklar sind die genauen Umstände des Unfalls, bei dem am Montag bei Geisfeld (Kreis Trier-Saarburg) ein mit 45 Kindern besetzter Schulbus umkippte und dabei neun Menschen verletzt wurden. Die Staatsanwaltschaft Trier ermittelt nun aber wegen fahrlässiger Körperverletzung und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Hermeskeil/Thalfang. "Wir sind heilfroh, dass nicht mehr passiert ist." Das sagte gestern Arno Ranft, Direktor des Hermeskeiler Gymnasiums, mit Blick auf den Schulbusunfall Geisfeld, bei dem am Montagmittag die Fahrerin (51) leicht verletzt wurde und acht Schüler Blessuren erlitten hatten. Von den 45 Kindern, die im Bus saßen, waren die meisten Gymnasiasten. Der größte Teil von ihnen sei am Dienstag zum Unterricht gekommen. Es hätten sich morgens aber etwa ein Dutzend Eltern gemeldet und ihre Kinder vorerst krank gemeldet, so Ranft. Von der IGS waren sechs Kinder an Bord. Sie waren gestern alle wieder in der Schule.
Der genaue Unfallhergang soll durch ein Gutachten geklärt, sagte Jürgen Brauer, Triers leitender Oberstaatsanwalt, gestern. Anhaltspunkte für einen technischen Defekt des Busses gebe es nicht. Nach Auskunft eines Sprechers der Hermeskeiler Polizei ist zudem weiterhin offen, ob ein weißer Transporter, der dem Schulbus zum Unfallzeitpunkt auf der K 98 entgegengekommen war, ursächlich etwas mit dem Geschehen zu tun hatte. ax/dpa