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Nach Züsch startet Beuren als zweite Naturpark-Schule in der Verbandsgemeinde Hermeskeil und als fünfte des Naturparks Saar-Hunsrück durch.

Pädagogik : Schauen,  begreifen  und Erlerntes für die eigene Zukunft mitnehmen

Nach Züsch startet Beuren als zweite Naturpark-Schule in der Verbandsgemeinde Hermeskeil und als fünfte des Naturparks Saar-Hunsrück durch.

   Wer Natur erleben will, braucht im Hochwald einfach nur vor die Tür zu gehen. Doch wer verstehen will, wie Natur und Umwelt funktionieren, der muss schon genauer hinschauen. Schülern der noch jungen Naturpark-Schulen des Naturparks Saar-Hunsrück wird das entscheidend erleichtert.

Denn der Naturpark-Saar-Hunsrück-Verein  stellt Kindern und Lehrern das dafür benötigte Material zur Verfügung. Es reicht von Geräten wie Ferngläsern oder Becherlupen für die jungen Naturforscher bis zu ausführlichem Unterrichtsmaterial für Themen wie Bienen oder Streuobstwiesen. All das und einiges mehr erhalten nun auch Schüler der Grundschule Beuren. Sie ist die zweite Naturpark-Schule (Info-Box) in der Verbandsgemeinde (VG) Hermeskeil. Die Nase vorn hatte Züsch, wo Vertreter des Naturparks, der VG und der Schule im Dezember 2017 Kooperationsvereinbarungen unterschrieben. Nun war es auch in Beu­ren so weit.  Laut Schulleiter Dietmar Knippel befassen sich die Schüler dort ohnehin intensiv mit Natur und Umwelt. Sie hätten Saft gepresst, sich mit Kartoffeln beschäftigt, und sie seien Fragen wie der nachgegangen, wie Biber im Winter leben. Als Naturpark-Schule könnten sie nun ihre Angebote verbessern. Denn sie würden unterstützt vom Team des Naturparks. Dessen Vorsitzender Matthias Schneider nannte die wesentlichen Ziele der Initiative. Sie wolle Kinder motivieren, mit offenen Augen durch die Natur zu gehen, sie vertraut machen mit ihrer Umgebung und ihnen vermitteln, „worauf ihr stolz sein könnt“.

Mit dem über „Bienen, Bauern und Bäume“ Erlernten sollten sie dann ihre eigene Zukunft gestalten. Schließlich wünschten sie sich ja alle, dass das so bleibe mit der Natur und den Tieren, sagte Hartmut Heck, beauftragter Bürgermeister der VG. Daher sei es wichtig, schon als Kind „ein Gespür dafür zu bekommen“, wie das alles zusammenhänge.

Den Anschluss ihrer Schule ans Netzwerk Naturpark-Schulen feierten Schüler und Lehrer mit verschiedenen Beiträgen.

Begleitet von Musik eines Lehrer-Ensembles sangen Kinder Lieder wie „Der Baum des Lebens“ aus dem Musical Tabaluga und Lilli. Anschließend unterhielten sie mit dem Gedicht „Herr von Ribbeck“ und sangen mit den Erwachsenen im Kanon.