1. Region
  2. Konz, Saarburg & Hochwald

Naturpark-Kräuterküche stellt Nachtkerze vor

Natur erleben : Naturpark-Kräuterküche stellt Nachtkerze vor

(red) Nachtkerzen spielten schon im Altertum eine große Rolle. Hippokrates, der berühmte Arzt der Antike, soll die Nachtkerzen schon vor rund 2400 Jahren zur Behandlung von Wunden eingesetzt haben.

Sie spielt als Hauptlieferant von wertvollen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren in der Heilpflanzenkunde eine wichtige Rolle. Ihr milder Geschmack lässt sie auch kulinarisch vielfältig anwenden.

Blätter, Blüten, Knospen, Samen, Triebe und Wurzeln sind essbar. Die Blüten und auch die Knospen sind im Salat, auf dem Butterbrot oder auf gekochten Speisen eine leckere Dekoration. Die Blätter können vor der Blüte geerntet und wie Spinat gedünstet werden. Die Wurzel kann sowohl roh als auch gekocht verzehrt werden. Sie schmeckt gekocht ähnlich wie Schwarzwurzel. Die Samen können in Gebäck verarbeitet oder im Mörser zerkleinert über Müsli und Salat gestreut werden.

Die Nachtkerze wirkt entzündungshemmend, blutreinigend und wird bei Akne, Arthritis, Asthma, Bluthochdruck, Ekzemen, entzündeten Gelenken, hohen Cholesterinwerten, Husten, Leberschäden, Magen-Darm-Beschwerden und Neurodermitis angewendet. Die Wurzel hat eine kräftigende Wirkung und wird bei der Genesung von langwierigen Krankheiten verwendet.

Die Nachtkerze kommt im Naturpark vom Saartal bis zu den Hunsrückhöhen an sonnigen und steinigen Standorten, Böschungen, Ruderalflächen, Wegrändern und in Gärten vor.

Weitere Infos unter www.kostbarenatur.net/anwendung-und-inhaltsstoffe/gemeine-nachtkerze/ und bei der Naturpark-Geschäftsstelle Hermeskeil, Telefon 06503/9214-0, und info@naturpark.org