Naturparkverein spricht sich für Nationalpark im Hochwald aus

Hermeskeil/Birkenfeld · Die Mitglieder des Vereins Naturpark Saar-Hunsrück haben am Donnerstagabend ihr Interesse daran bekundet, dass im Idarwald-Hochwald ein besonders geschützter Nationalpark entsteht. 40 Mitglieder begrüßten diese Idee.

 Einfach nur schön: Die Sonnenstrahlen durchdringen den Nebel im Idarwald. Idar- und Hochwald werden als einer der vier möglichen Standorte für einen Nationalpark in Rheinland-Pfalz diskutiert. TV-Foto: Archiv/Hermann Bohn

Einfach nur schön: Die Sonnenstrahlen durchdringen den Nebel im Idarwald. Idar- und Hochwald werden als einer der vier möglichen Standorte für einen Nationalpark in Rheinland-Pfalz diskutiert. TV-Foto: Archiv/Hermann Bohn

Hermeskeil/Birkenfeld. Beim Treffen des Vereins Naturpark Saar-Hunsrück am Donnerstag gab es eine Enthaltung vom Ersten Beigeordneten der Gemeinde Morbach, Hans Jung. Er äußerte Bedenken wegen der möglichen Auswirkungen eines Nationalparks auf die Holzindustrie.

Der Naturparkverein will nun einen Ausschuss gründen, der einen Bewerbungsvorschlag für den Idarwald-Hochwald als Nationalpark ausarbeiten soll. Die Landesregierung sucht in Rheinland-Pfalz eine zirka 8000 bis 10000 Hektar große Staatswaldfläche, die sich für einen Nationalpark anbietet.

Im insgesamt 200000 Hektar großen Gebiet des Naturparks Saar-Hunsrück hat das Land dafür bislang zwei Gebiete vorgeschlagen: den Idarwald-Hochwald und den Saargau-Hochwald. Die Mitgliederversammlung des Naturparkvereins machte deutlich, dass sich ihre Interessenbekundung für einen Nationalpark nur auf das Gebiet Idarwald-Hochwald bezieht. Der Saargau-Hochwald kommt - unter anderem wegen der geplanten Nutzung für die Windkraft - aus ihrer Sicht nicht für einen Nationalpark infrage. ax

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