Neue Adresse für das Hermeskeiler Jugendbüro

Neue Adresse für das Hermeskeiler Jugendbüro

Raus aus der Grundschule - rein in die Innenstadt: Diese Formel gilt nach dem Umzug an einen neuen Standort für das Jugendbüro der Verbandsgemeinde (VG) Hermeskeil. Dessen Adresse ist die Trierer Straße 34. In dem früheren Ladenlokal zwischen Fußgängerzone und Donatusplatz plant Jugendpflegerin Eva Mencher ihre Aktivitäten und steht dort jungen Leuten mit Rat und Tat zur Seite.

Hermeskeil. Was die Jugendarbeit in der Verbandsgemeinde (VG) Hermeskeil angeht, ist 2013 das Jahr der großen Veränderungen. Zunächst hatte es am 1. Mai einen Wechsel auf dem Posten des VG-Jugendpflegers gegeben. Eva Mencher (26) wurde damals als Nachfolgerin von Bernd Hermesdorf eingestellt. Die zweite wichtige Neuerung ist ein Umzug. Bisher befand sich das Jugendbüro in der Grundschule. Weil aber die Schule selbst zusätzlichen Raumbedarf anmeldete, musste sich die VG nach einem neuen Domizil für das Jugendbüro umsehen.
Bei dieser Suche gab es laut Bürgermeister Michael Hülpes (CDU) folgende Prämisse: "Wir wollten Räume im Zentrum von Hermeskeil und direkt an den Schulwegen finden. Das ist uns mit dem neuen Standort für das Jugendbüro optimal gelungen." Die VG hat ein früheres Ladenlokal - dort war vorher das Geschäft Ambiente - in der Trierer Straße 34 gemietet. Das ist die neue Anlaufstelle für Jungen und Mädchen, die sich mit ihren Anliegen an Eva Mencher wenden wollen. Die Telefonnummer des Büros lautet 06503/980639. Die Jugendpflegerin der VG beabsichtigt, dass künftig an zwei Terminen feste Öffungszeiten eingerichtet werden - und zwar dienstags und donnerstags jeweils von 13 bis 15 Uhr. Ausdrücklich stellt sie aber klar: "Selbstverständlich kann man auch ganz spontan vorbeikommen. Wenn das Licht brennt, bin ich da." Abends schaut Mencher dann in der Regel in den Jugendräumen vorbei, die es in allen VG-Orten gibt.
Für Maria Götten, Vorsitzende des Rascheider Jugendklubs, hat der neue Standort des Jugendbüros klare Vorteile: "Nach der Schule habe ich noch etwas Zeit, bis mein Bus fährt. Als das Jugendbüro früher noch in der Grundschule war, war der Weg dorthin zu weit. Jetzt kann ich öfters vorbeikommen", sagt Götten. Sie und ihre Stellvertreterin Marie Hartig suchen bei Mencher Rat, "wenn wir mal nicht wissen, wie wir mit den Leuten in unserem Jugendklub umgehen müssen oder nach einer Idee suchen, was wir für Aktionen machen könnten." ax