Neue Bauplätze stehen für neues Führungsteam in Serrig im Fokus

Kommunalpolitik : Neue Bauplätze stehen für neues Führungsteam in Serrig im Fokus

Das Führungsteam in Serrig ist komplett und hat erste Ziele abgesteckt. Auch ein Problem mit dem Schwerlastverkehr will der Ortschef angehen.

(junk) Drei statt bislang zwei Beigeordnete hat die Ortsgemeinde Serrig neuerdings. Das beschloss der neue Gemeinderat schon in seiner ersten Sitzung Ende Juni. Der dritte Stellvertreter von Ortsbügermeister Karl-Heinz Pinter (Freie Bürgerliste Serrig) konnte allerdings erst in Sitzung Nummer zwei gewählt werden, weil zunächst die Satzungsänderung in Kraft treten musste. Einstimmig wurde nun Ulf Milanese (SPD) vom Ortsgremium ausgewählt. Für Milanese, der sein Ratsmandat abgab, rückte Jörg Hurth in den Gemeinderat nach.

Festgelegt wurde auch die Aufgabenteilung der Beigeordneten. Michael Köbler (CDU) soll den Ortsbürgermeister im Tagesgeschäft unterstützen. Die beiden weiteren Beigeordneten erhalten eigene Geschäftsbereiche: Verantwortlich für Schule und Kindergarten zeichnet Ulf Milanese, für den Bereich Wald und unbebaute Ortslage der Beigeordnete Volker Schmitt (Freie Bürgerliste).

Ortschef Karl-Heinz Pinter sieht es als eine der dringlichsten Aufgaben der kommenden fünf Jahre, neue Bauplätze für Bauwillige auszuweisen. Dazu seien seit etwa einem Jahr Bemühungen im Gange. Als Ergebnis stellte Andreas Heinke vom Planungsbüro Paulus & Partner einen Bebauungsplan für das Gebiet Am Nepol vor. Dieser sieht vor, dass auf einem 1,7 Hektar großen Gelände, das noch zu erwerben ist, etwa 14 Häuser mit bis zu 40 möglichen Wohnungen gebaut werden können. Der Gemeinderat stimmte der Planung einstimmig zu, die bis Jahresende rechtsgültig werden könnte.

Lösen will der Ortschef zudem das Problem, dass Serrig vom Schwerlastverkehr nicht direkt angefahren werden kann. Die Brücke in der Martinusstraße, die sich dazu eignen würde, darf nur mit Fahrzeugen bis 7,5 Tonnen Gesamtgewicht befahren werden. Für schwerere Fahrzeuge müsste die Straße um einen Meter erhöht, und die Brücke entsprechend neu konstruiert werden. Ob dies in zwei bis drei Jahren zu schaffen sei, hänge wohl von den Ergebnissen der Vorplanung und auch von der zu beteiligenden Deutschen Bahn ab, sagte Pinter. Auch müssten die Kosten im „zumutbaren“ Rahmen bleiben: 

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