1. Region
  2. Konz, Saarburg & Hochwald

Neue Details zu Vorfall mit Auto auf Saar-Mosel-Platz in Konz

Ermittlungen : Frau und Kleinkind waren bei Fahrt über Saar-Mosel-Platz in Konz in Gefahr

Die Polizei sucht nach einem Vorfall am Samstag weiter nach dem Fahrer eines Autos, der „mit hoher Geschwindigkeit“ über den Saar-Mosel-Platz mitten in Konz gefahren ist.

Die Polizei ermittelt nach der Fahrt eines Autos am Samstag über den Saar-Mosel-Platz in Konz wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Der Grund: Die Frau, die die Anzeige wegen des Vorfalls erstattet hat, sei mit ihrem Kleinkind unterwegs gewesen und habe zur Seite springen müssen, um nicht angefahren zu werden, erklärt Polizeisprecher Uwe Konz auf TV-Anfrage am Montag.

Am Samstagnachmittag war um 17.10 Uhr ein Wagen über den für den Fahrzeugverkehr gesperrten Platz im Zentrum von Konz gefahren. Dabei hat der Fahrer offenbar die Frau und ihr Kind gefährdet.

Auf Nachfrage erklärt Polizeisprecher Uwe Konz, dass der Wagen laut der Zeugin „mit hoher Geschwindigkeit“ gefahren sei. Die Reifen hätten dabei „laut gequietscht“, führt er weiter aus. „Genauer ist die gefahrene Geschwindigkeit leider nicht zu definieren“, sagt der Polizeisprecher.

Das Auto habe nach der Fahrt über den Platz kurz vor der dortigen Postfiliale angehalten, ohne dass jemand das Fahrzeug verlassen habe, führt der Sprecher weiter aus. Und: „Unsere ersten Ermittlungen ergaben, dass der PKW vermutlich mit drei bis vier Personen besetzt war.“

Unmittelbar nach dem Vorfall sei die Zeugin von vier jungen Männern angesprochen worden, die den Vorfall offenbar gesehen hätten. Für die Polizei kommen sie nun als wichtige Zeugen in Frage. „Wir suchen also grundsätzlich weiter nach Zeugen und bitten insbesondere die vier jungen Männer, sich mit der Polizeiinspektion Saarburg in Verbindung zu setzen, Telefon 06581/9155-0.

Angesichts der Amokfahrt in der Trierer Fußgängerzone, bei der am Dienstag, 1. Dezember, fünf Menschen getötet und 24 teils schwer verletzt worden sind, sind die Angst und Sensibilität zurzeit groß, wenn Fahrzeuge dort unterwegs sind, wo sie nicht hingehören.