Neue Hindernisse für Autofahrer

Achtung Baustelle! Nach dem langen Winter startet auch im Hochwald wieder die Saison der Straßenbauer. Der TV gibt einen Überblick über die wichtigsten Strecken, auf denen Autofahrer in diesem Jahr mit Behinderungen und Umwegen rechnen müssen. Auf drei Straßen werden die Arbeiten nach der Winterpause fortgesetzt. Auf drei weiteren Straßen sollen im Herbst die Bagger anrücken.

Hermeskeil/Schillingen. Der Frühling ist da - und damit kommen auch Aktivitäten der Straßenbauer wieder in Fahrt. Der TV listet die wichtigsten Verkehrsprojekte auf:
A 1: Auf der A 1 gehen die Sanierungsarbeiten an zwei Autobahnunterführungen weiter. Zwischen der Anschlussstelle Hermeskeil und dem Parkplatz Steiner Wald sowie zwischen den Abfahrten Mehring und Reinsfeld lässt das Autobahnamt Montabaur für 1,5 Millionen Euro die beiden Bauwerke aus Wellstahl instand setzen. Im vorigen Jahr wurde jeweils eine Brückenseite modernisiert. Nun ist die andere Brückenseite an der Reihe. Die Arbeiten nahe Hermeskeil haben am 8. April begonnen. Bei Reinsfeld starten sie in Kürze. Die beiden Baustellen bleiben voraussichtlich bis Ende Juli. In diesen Bereichen ist die A 1 jeweils nur einspurig befahrbar.
L 148: Zwischen Bescheid und Büdlicherbrück wird diese Straße seit Oktober 2012 auf 3,1 Kilometer Länge für 1,2 Millionen Euro wieder auf Vordermann gebracht. Die Arbeiten auf dem ersten Abschnitt zwischen Bescheid und dem Forellenhof sind laut Arnold Eiden, Leiter der Straßenmeisterei Hermeskeil, seit Anfang April wieder im Gange. In zwei Wochen soll dort die neue Asphaltdecke fertig sein.
Direkt anschließend werden die beiden anderen Bauabschnitte angegangen. Eiden geht davon aus, dass die Arbeiten auf diesem Teilstück der L 148 wie geplant im Sommer 2013 beendet werden. Dann kann die bisherige Vollsperrung der Straße aufgehoben werden.
K 68, Ortsdurchfahrt Mandern: Das Hochwalddorf ist seit 2008 eine Großbaustelle, weil dort zwei Kreisstraßen inklusive Kanal und Wasserleitungen saniert wurden und das in einer Mulde gelegene Dorf durch den Bau von Regenrückhaltebacken vor Sturzfluten geschützt wird. Inzwischen sind die Arbeiten in der Hans-Bilstein-Straße (K 68) und damit auf der letzten Etappe angelangt. Zurzeit werden entlang der für Autofahrer voll gesperrten K 68 die Gehwege und Bordsteine zwischen Kirche und Schulstraße gemacht. Anschließend wird das Stück Richtung Ortsausgang fertiggestellt. Die Arbeiten werden noch bis Herbst 2013 andauern. Dann ist das Großprojekt in Mandern, in das der Kreis, die Verbandsgemeindewerke Kell und die Ortsgemeinde zehn Millionen Euro investiert haben, komplett abgeschlossen. Laut Landesbetrieb Mobilität (LBM) Trier stehen drei weitere Straßenbauvorhaben bereits fest, die noch 2013 im Hochwald angepackt werden:
B 52 bei Höfchen: Im dritten Quartal soll parallel zur B52 ein Geh- und Radweg gebaut werden. Damit kommen Spaziergänger und Radler gefahrlos vom Hermeskeiler Stadtteil Höfchen über den Parkplatz am Rand der B 52 und einen schon bestehenden asphaltierten Feldweg zum Ruwer-Hochwald-Radweg. Damit es für den neuen Radweg genug Platz gibt, müssen die Kappen der B 52-Brücke saniert verbreitert werden, die an diesem Verkehrsknotenpunkt über die B 407 führt. Wegen der Arbeiten an der Brücke wird die B 52 in diesem Bereich halbseitig gesperrt und der Verkehr durch eine Ampel geregelt. Laut LBM werden die Arbeiten drei Monate dauern und rund 300 000 Euro kosten.
L 146: Ebenfalls drei Monate Bauzeit sind für die 700 000 Euro teure Sanierung der Asphaltdecke auf der L 146 zwischen Holzerath und Reinsfeld angesetzt. Die Arbeiten beginnen laut LBM im dritten Quartal. Die Strecke wird dann voll gesperrt.
L 143: Über den schlechten Zustand der Straße zwischen Schillingen und Heddert ärgern sich Autofahrer schon lange. Besserung ist aber in Sicht: Nach Angaben des LBM wird die Fahrbahndecke erneuert und die Straße dabei verbreitert. Start für dieses 700 000-Euro-Projekt ist im Herbst. Die Arbeiten dauern zwei Monate. In dieser Zeit wird die L 143 voll gesperrt.

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