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Neue Ideen für Saarburger Klassiker

Neue Ideen für Saarburger Klassiker

Über die Gestaltung der nächsten "Saarburger Markttage" am ersten Juli-Wochenende diskutierten die Mitglieder des Saarburger Gewerbe-Verbandes während ihrer jüngsten Versammlung. So ist unter anderem an einen langen Einkaufsabend und an die zeitliche Verlegung des Feuerwerks gedacht.

Saarburg. (sw) Die "Saarburger Markttage" sind eine der "Klassik"-Veranstaltungen des Saarburger Gewerbe-Verbandes (SGV). In diesem Jahr in 32. Auflage, gehört der alljährliche Termin am ersten Juli-Wochenende bei Einzelhandel und Gastronomie wie auch in der Bevölkerung zum festen "Repertoire" im Jahreskalender. Mit einem Live-Musikprogramm für jüngere und ältere Besucher auf den Bühnen des Fruchtmarkts und Boemundhofs an allen drei Abenden, einem Krammarkt entlang der Graf-Siegfried-Straße und Ständen am Wasserfall, verkaufsoffenem Sonntag und Feuerwerk am Sonntagabend hat sich die Veranstaltung in die Köpfer der Besucher "eingebrannt". Seit einiger Zeit denkt der Saarburger Gewerbe-Verband über eine Änderung des Konzeptes nach. Die Zeit sei überfällig für eine Überarbeitung, so die Ansicht einiger SGVler. "Vor zwei Jahren haben wir mit ersten Veränderungen begonnen", meinte Vorstandsmitglied Klaus-Werner Diewald während der Versammlung des SGV. Stadt soll an drei Tagen voll werden

Generelles Ziel sei, die Stadt an allen drei Tagen wieder "voll zu kriegen". In den zurückliegenden Jahren habe sich - anders als vom Handel erwünscht - der Besucherstrom mehr und mehr auf die Abende konzentriert. So stellte Stefan Kimmel, ehemaliges Vorstands-Mitglied, erste Ideen vor, die ein Arbeitskreis zur Diskussion erarbeitet hat. So ist ein Vorschlag, das Feuerwerk von bisher Sonntagabend auf Freitagabend zu verlegen, um gleich zu Beginn einen starken Akzent zu setzen.Um den Kindern während des Samstags eine Attraktion zu bieten, sei zwischen 14 und 18 Uhr eine Kinderolympiade auf verschiedenen Plätzen der Innenstadt geplant. Für den Samstagabend überlege man, die Geschäfte bis 22 Uhr geöffnet zu lassen. Nach Geschäftsschluss könnten bis zu 200 sogenannte Skylaternen abgeschossen werden. "Die steigen innerhalb von fünf Minuten bis zu 400 Metern hoch", meinte Kimmel. Nachgedacht worden sei zudem darüber, die Miss-Wahl wieder aufzulegen - und zwar am Sonntagabend. Diskutiert wurde nach Kimmels Vorschlägen unter anderem über den langen Verkaufsabend. "Der Freitag ist eher Kauf-Tag"

Während einige Mitglieder meinten, ein langer Verkaufsabend plus der verkaufsoffene Sonntag stellten sie vor personelle Probleme, regte Christel Thiel an, freitags statt samstags länger zu öffnen. "Der Freitag ist eher der Kauf-Tag, am Samstag wollen sich die Leute vergnügen und das Programm genießen", meinte die Geschäftsfrau.Stefan Kimmel gab zu bedenken, dass am Freitagabend viele Aussteller für den Krammarkt mit Aufbauten zugange seien und deshalb viel Autoverkehr in der Innenstadt sei. Nach weiteren kürzeren Diskussionen schlug Kimmel schließlich vor: "Es bringt nichts, die einzelnen Punkte in dieser großen Runde zu diskutieren. Wer etwas zu den Markttagen beitragen möchte, sollte sich Gedanken machen und dann auf den Arbeitskreis zugehen."