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Neue Leitungen der evangelischen Kirchengemeinden gewählt

Neue Leitungen der evangelischen Kirchengemeinden gewählt

In der Evangelischen Kirche im Rheinland sind die Leitungen der Kirchengemeinden, die Presbyterien, neu gewählt worden (der TV berichtete). Im Evangelischen Kirchenkreis Trier (EKKT) fanden in neun von 20 Gemeinden Wahlen statt.

Trier. Die neuen Presbyterien der evangelischen Kirchengemeinden im EKKT stehen fest. In folgenden Gemeinden wurden die Gremien für eine Amtszeit von vier Jahren gewählt: Bernkastel-Kues, Bitburg, Ehrang, Gerolstein-Jünkerath, Konz-Karthaus, Sulzbach, Thalfang-Morbach, Wirschweiler-Allenbach-Sensweiler und Wittlich. Die Wahlbeteiligungen - soweit dem EKKT bis gestern bekannt - lagen zwischen 4,64 (Bitburg) und 18,3 Prozent (Konz-Karthaus).
In neun weiteren Gemeinden hatten sich genau so viele Kandidaten aufstellen lassen, wie es Plätze in den Presbyterien gab, daher musste dort nicht gewählt werden. In folenden Gemeinden standen die Presbyterien also fest: Daun, Hermeskeil-Züsch, Kleinich, Mülheim, Prüm, Saarburg, Schauren-Kempfeld-Bruchweiler, Trier, Veldenz.
In den beiden am 1. Januar fusionierten Hunsrück-Gemeinden Hottenbach-Stipshausen und Rhaunen-Hausen ist das Wahlverfahren aufgrund der Fusion um ein dreiviertel Jahr verschoben worden.
Das Presbyterium (aus dem Griechischen: Rat der Ältesten) ist die Leitung der jeweiligen Kirchengemeinde, in etwa vergleichbar mit dem Pfarrverwaltungsrat in der katholischen Kirche. Es setzt sich aus den von der Gemeinde gewählten Mitgliedern, den gewählten Vertretern der hauptamtlichen Mitarbeiter und der Pfarrerin beziehungsweise des Pfarrers zusammen. Die größte Besonderheit im Vergleich zu den Pfarrverwaltungsräten der römisch-katholischen Konfession: Die Presbyterien wählen ihren jeweiligen Pfarrer selbst ins Amt, er wird nicht von der Landeskirche bestimmt. sve