Neue Urnengräber für Könen

35 neue Grabstellen sollen auf dem Friedhof von Konz-Könen entstehen. Diese Form der Urnenbestattung braucht wenig Platz und schließt die Pflege über den gesamten Nutzungszeitraum von 25 Jahren mit ein. Deshalb wird sie stark nachgefragt.

Könen. Mit 35 neuen Stellen für Urnenrasengräber will der Konzer Stadtteil Könen der hohen Nachfrage nach Urnenrasengräbern gerecht werden. "Diese Zahl hat sich aus der zur Verfügung stehenden Fläche ergeben", erklärt dazu Ortsvorsteher Detlef Müller-Greis.
Mit einem Urnenrasengrab entscheiden sich die Hinterbliebenen für eine sehr festgelegte Form, mit immer gleichen Maßen der Grabplatte und auch das Material, aus dem diese besteht, ist vorgeschrieben. Das Grab selbst ist nicht größer als ein Quadratmeter. Die Kosten für diese Bestattungsform sind auf allen Friedhöfen der Stadt Konz gleich. Auch in Könen gilt: 1500 Euro - eingeschlossen sind die Pflege inklusive des Rasenmähens rund um die Grabplatte, über 25 Jahre hinweg durch das Friedhofspersonal. Von der Bestattungsform mit Sarg ist der Ortsbeirat abgerückt.
Weniger Sargbestattungen


"Das würde viel mehr Fläche in Anspruch nehmen und hat, wie die Beispiele von Tawern und Roscheid zeigen, absolut keine Nachfrage", erläutert Müller-Greis. "Grabschmuck ist nur direkt nach der Bestattung erlaubt", erklärt der Ortschef einen weiteren Teil der Friedhofssatzung.
Genutzt werden kann die neue Bestattungsform in Könen ab sofort. doth

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