Neuer Name für Krankenhaus-Initiative
Hermeskeil · Weil der alte Name eine abschreckende Wirkung auf einzustellendes Personal habe, hat sich die Bürgerinitiative, die für den Erhalt des Hermeskeiler St.-Josefs-Krankenhauses kämpft, einen neuen Namen gegeben Bis ins Jahr 2016 ist das Bestehen des Hospitals gesichert.
Hermeskeil. Die Bürgerinitiative zur Rettung des Hermeskeiler St.-Josefs-Krankenhauses hat einen neuen Namen. Aus "Rettet unser Krankenhaus" wird "Pro Krankenhaus in Hermeskeil". Das hat die Mitgliederversammlung der Bürgerinitiative auf Vorschlag des Vorstandes beschlossen.
Der Grund für die Umbenennung: Das Krankenhaus fürchtet eine abschreckende Wirkung für neues Personal. Man hatte Angst, dass offene Stellen unbesetzt bleiben, erklärt Christian Kruchten, der Vorsitzende der Bürgerinitiative, im Gespräch mit dem TV. Nachdem die Krankenhausleitung gegenüber Kruchten ihr Problem mit dem alten Namen dargelegt hatte, war es für ihn klar, dass er der Mitgliederversammlung einen neuen Namen vorschlagen musste. "Die Bürgerinitiative ist angetreten, um Krankenhaus, Krankenhausleitung und Mitarbeiter zu unterstützen. Selbst wenn nur der geringste negative Schein beim bisherigen Namen aufkommen sollte, muss diesem abgeholfen werden", so der Rechtsanwalt aus Hermeskeil. In seinem Rechenschaftsbericht erläuterte Kruchten auf der Mitgliederversammlung auch, dass es seit der Gründung der Bürgerinitiative 23 Veranstaltungen gegeben hätte, die neben der breit angelegten Unterschriftenaktion dazu beigetragen hätten, dass der Bestand des Krankenhauses Hermeskeil bis 2016 gesichert sei. Auch habe man es fertiggebracht, Vertreter aller demokratischer Parteien an einen Tisch zu bringen, die ihre Unterstützung für den Erhalt des Hermeskeiler Krankenhauses aussprachen.
Die inhaltliche Arbeit der Bürgerinitiative sei jedoch noch nicht abgeschlossen. Es sei notwendig, zusammen mit Geschäftsführung und Gesundheitsministerium ein tragfähiges Konzept zu entwickeln, das langfristig dafür sorgt, das Krankenhaus in Hermeskeil zu erhalten. "Wir kämpfen darum, dass es auch 2016 noch ein Krankenhaus gibt", sagt Kruchten. sen/red