Neuer Wissenspfad zu Jagd und Naturschutz in Hentern eröffnet

Umweltbildung : Ein Weg, auf dem es viel zu lernen gibt

In der Nähe des Ruwer-Hochwald-Radweges bei Hentern ist ein neuer Wissenspfad eröffnet worden.

Der neue Wissenspfad zu Naturschutz und Jagd bei Hentern ist am Sonntag offiziell eröffnet worden.Ortsbürgermeister und Förster Michael Marx hat dazu Landrat Günther Schartz, Bürgermeister Martin Alten (beide Vorstandsmitglieder des Naturparkes Saar-Hunsrück), Walburga Meyer,
Geschäftsführerin Ferienland Hochwald und zahlreiche interessierte Bürger begrüßt. Unter ihnen waren auch politische Vertreter der benachbarten Ortschaften. Der Wissenspfad stammt, wie so viele Wald-Projekte im Hochwald, von Förster Michael Marx, der ihn über die erforderlichen Instanzen mit zahlreichen Helfern in die Tat umgesetzt hat. „Der Gedanke war, dem Interessierten die heimische Fauna und Flora näherzubringen. Die Jagd ist auch anerkannter Naturschutz. Deswegen war es für mich selbstredend, dass der Naturschutz einen ebenso großen Raum
bei der Präsentation einnehmen muss“, sagte Marx. „Außerdem haben wir mit dem Gewässerprogramm Ruwer und Nebenbäche, der gerade fertiggestellten Renaturierung des Lauschterbaches und den überregional bekannten Narzissenwiesen einige zusätzliche Vorzeigemodelle.“

Das Projekt „Wissenspfad“ sei erst mit einer Förderzusage des Naturparks vom 80 Prozent möglich gemacht worden. Andreas Ludwig, Wald- und Wegewart des
Erholungsgebietes Hochwald, habe wieder einmal seinen handwerklichen Ideenreichtum eingesetzt und dem Projekt den optischen Rahmen gegeben. „Naturpark ist ein entwicklungspositiver Ansatz mit all seinen Facetten. Dazu gehört auch dieser Wissenspfad. Ich finde es gut, dass darin auch die Jagd zum Thema gemacht wird, insbesondere, dass ein Verständnis über Sinn der Jagd und der Hege hervorgerufen wird“, sagte Landrat Günther Schartz und wies darauf hin, dass man den Pfad bewusst den Schulen und Kindergärten der Region nahebringen sollte. „Es muss eine Balance zwischen Wildschäden und Abschüssen von Wild gefunden
werden“, plädierte Bürgermeister Martin Alten. „Das den Menschen
der Region begreifbar zu machen, das hat auch dieser Wissenspfad zum Thema.“

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