1. Region
  2. Konz, Saarburg & Hochwald

Neues zu Neujahr: Landkreis gibt Empfang erstmals als Soiree

Neues zu Neujahr: Landkreis gibt Empfang erstmals als Soiree

Kein reines Neujahrskonzert, aber auch nicht nur Reden - der Landkreis Trier-Saarburg hat erstmals in einer Soiree in der Saarburger Stadthalle das neue Jahr mit einer gelungenen Mischung aus beidem begrüßt.

Saarburg. (doth) Die Rede von Landrat Günther Schartz stand gar nicht auf dem Programm der ersten Neujahrs-Soiree des Landkreises Trier-Saarburg, so viel Musik musste darauf untergebracht werden. Junge Talente der Region stellten sich musikalisch in der Saarburger Stadthalle vor.

Mit dem erst im August gegründeten deutsch-luxemburgischen Blechbläser-Ensemble "Brass DeLuxe" erlebten die rund 200 Besucher den ersten Auftritt dieser Formation, quasi eine Weltpremiere.

Das Gespräch der Gäste untereinander war natürlich ebenfalls ein wichtiger Bestandteil des Abends, durch den der Leiter der Kreismusikschule, Hans-Dieter Höllen, führte.

"Wir wollen mit Elan ins neue Jahr", machte Landrat Schartz in seiner Ansprache klar, der sich besonders über die jungen Nachwuchsmusiker freute, die das 24. Neujahrskonzert gestalteten.

Alina Kausch aus Konz am Klavier, Ai Thao Le aus Schweich auf der Violine, Flötistin Isabelle Kiefer aus Weiten, Larissa Boie aus Nittel und Johannes Still aus Trier am Klavier repräsentierten den Landkreis und ein wenig Saarland musikalisch. Esther Borkam und Bernd Nink vom Max- Tuch-Theater Trier widmeten sich ausdrucksstark Liedern von Georg Kreisler.

In einer der dynamischsten Regionen in Rheinland-Pfalz gebe es trotz aktueller Widrigkeiten viel Grund, optimistisch ins neue Jahr zu blicken, meinte der Chef der Kreisverwaltung: "Trotz schwieriger Haushaltslage fließen 2010 rund 23,5 Millionen Euro in Schulen, Kindergärten und Kreisstraßen."

Besonders lobte Schartz Menschen, die sich in einem Ehrenamt engagieren: "Die fragen nicht ob, sondern wie man anpackt." Gedankt wurde ferner den französischen Soldaten, die schon lange Freunde seien, aber jetzt zur Friedenssicherung in anderen Teilen der Welt gebraucht würden.

Die Bewerbung Saarburgs um die Landesgartenschau mit Nutzung des Kasernengeländes könnte nach Schartz' Ansicht helfen, die wirtschaftlichen Auswirkungen des Abzugs ein wenig abzumildern. "Lassen sie uns viele gute Wege im neuen Jahr gehen, Dinge anpacken, Probleme lösen und Verantwortung für die Gemeinschaft übernehmen", lautete die Aufforderung des Landrates, der mit einem Zitat von Franz Kafka schloss: "Wege entstehen dadurch, dass man sie geht."