Neujahrsempfang vom Thema Flüchtlinge geprägt

Neujahrsempfang vom Thema Flüchtlinge geprägt

Die Stadt Saarburg hat einen neuen Ehrennadelträger: Alfons Jager. Bürgermeister Jürgen Dixius hat ihn beim Neujahrsempfang der Stadt und des Gewerbevereins ausgezeichnet. 180 Besucher haben beim Empfang das neue Jahr mit einem Glas Sekt begrüßt.

Saarburg. Ein Thema hat sich beim Saarburger Neujahrsempfang mit 180 Besuchern wie ein roter Faden durch alle Redebeiträge gezogen: die Millionen Flüchtlinge, die auf der Suche nach Zuflucht sind, und das Engagement der Helfer, die sich um sie kümmern. Bürgermeister Jürgen Dixius bezeichnete in seinem Jahresrückblick die Arbeit des Mehrgenerationenhauses, der Freiwilligen in der Kleiderkammer und aller anderen mit dem Thema Betrauten als herausragend. Dixius merkte aber auch an, dass Menschen aus sicheren Herkunftsländern abgeschoben werden müssten.
Der Vorsitzende des Saarburger Gewerbevereins, Michael Braunshausen, rief dazu auf, den Asylsuchenden, wenn möglich, Arbeit zu geben, damit die Integration gelingen könne. Beide Redner blickten auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Dixius zählte unter anderem das neue Einkaufszentrum, die Feuerwache und den Umzug der Kita St. Laurentius auf. Braunshausen berichtete von neuen Arbeitskreisen, die ins Leben gerufen wurden, wie dem für Werbung und Marketing. Der Gewerbeverein habe zudem drei Fortbildungen zu Zeitmanagement und Facebook angeboten.
Den Ehrenamtlern zu danken, hat Tradition beim Saarburger Neujahrsempfang. So hat sich Dixius bei allen engagierten Kräften bedankt. Zudem hat er Alfons Jager für sein vielfältiges Engagement mit der Ehrennadel der Stadt ausgezeichnet. Jager war unter anderem viele Jahre im Stadtrat aktiv, hat 30 Jahre im Vorstand des VdK mitgearbeitet, engagierte sich im Bündnis für Familien und war bei der Karnevalsgesellschaft Hau Ruck für Büttenreden und vieles andere zuständig. Jager dankte für die Auszeichnung, die er stellvertretend für alle Ehrenamtler annahm. Wie wichtig das Engagement sei, zeige sich gerade bei den Flüchtlingen. Jager: "Anderen zu helfen, tut gut."mai

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