Neuschnee satt

HERMESKEIL. (ax) Der Winter will und will nicht weichen und hält den Hochwald nach wie vor fest im Griff. Gestern gab es wieder Neuschnee satt. Ein größeres Verkehrschaos blieb jedoch aus.

Es ist Anfang März, doch von Frühlingserwachen kann beim besten Willen keine Rede sein. Im Gegenteil. Denn inzwischen herrscht rund um Hermeskeil und Kell am See wieder dickster Winter. Dass auch um diese Zeit noch weiße Pracht vom Himmel kommt, ist für die Hochwälder zwar nichts Neues. Selbst bei den wettererprobten Männern in Orange fällt der erneute Wintereinbruch in der Nacht zum Mittwoch jedoch unter die Kategorie "außergewöhnlich heftig". Ein Verkehrschaos gab es auf den Straßen im Hochwald gestern allerdings nicht. "Wir hatten keine größeren Probleme", sagte auf TV-Anfrage ein Sprecher der Straßenmeisterei Hermeskeil, die ab zwei Uhr nachts ihre neun Wagen auf die Runde schickte. Nur einige Streckenabschnitte mit Schneeverwehungen nahmen den Räumdienst noch bis gestern Mittag in Anspruch. Ansonsten waren die Hauptstraßen bereits am Mittwochmorgen wieder frei befahrbar. Auch aus Sicht der Polizei in Hermeskeil gab es trotz reichlich Neuschnee "keine besonderen Zwischenfälle". Es habe lediglich einige kleinere Unfälle mit Blechschaden gegeben. Verletzt worden sei bei diesen Rutschpartien niemand.Ski, Rodel und Tube auf dem Dollberg wieder gut

Wer ein Wintersport-Fan ist, kann sich darüber freuen, dass es auf dem Dollberg in Neuhütten wieder "Ski, Rodel und Tube gut" heißt. Zudem haben etliche Kinder gestern nicht lange gezögert und ihren Schlitten wieder aus dem Keller geholt. Viele Zeitgenossen haben mittlerweile jedoch langsam genug von dem anhaltenden Winterwetter. Vorerst ist es für die Hochwälder mit dem Räumdienst vor der eigenen Haustür noch nicht vorbei, und es heißt weiterhin: Es darf fleißig Schnee geschaufelt werden.

Mehr von Volksfreund