Nicht nur weihnachtlich

KLÜSSERATH. (red) In den vergangenen sechs Jahren hat die Pfarrgemeinde Klüsserath neue Krippenfiguren erworben. Diese sind eingebunden in die szenische Darstellung des "letzten Abendmahles" und können bis 7. Mai besichtigt werden.

Die Figuren wurden geschnitzt von Karl Paulweber aus Fulpmes in Tirol/Österreich. Es handelt sich um bewegliche, 50 Zentimeter große Figuren. Bekleidet wurden sie von Frauen des Klüsserather Krippenvereins. Als die letzte Figur dann Anfang des Jahres fertig war, gingen die Klüsserather Krippenfreunde daran, eine szenische Darstellung des "Letzten Abendmahles" zu bauen. Mit Krippen kann nicht nur das weihnachtliche Geschehen dargestellt werden, sondern auch die Passion. Dieses zentrale Ereignis der Heilsgeschichte gestattet auch einen eindrucksvollen szenischen Aufbau. Bei der Darstellung der Abendmahlszene war es für die Krippenbauer wichtig, sich mit dem biblischen Text genau auseinander zu setzen. Nur so konnte die zentrale Aussage getroffen werden. Durch Planung, Zeichnungen und deren Umsetzung entstand in den vergangenen Wochen diese Darstellung des Abendmahlraumes mit einer Größe von vier auf 2,50 Meter. Besonderes Kopfzerbrechen bereiteten die benötigten Säulen, die eigens angefertigt werden mussten. Die Krippenbauer haben nicht nur den Abendmahlssaal, sondern auch das Mobiliar in Eigenarbeit angefertigt. Das Gesamtbild erinnert den Betrachter an den heutigen Abendmahlssaal in Jerusalem. Pastor Jürgen Fuhrmann dankte dem Krippenverein für die gelungene Darstellung. Die Fastenkrippe kann noch bis zum 7. Mai in der Pfarrkirche Klüsserath besichtigt werden.