Niedermennig feiert seine Feuerwehr

Niedermennig feiert seine Feuerwehr

Das waren zwei große Tage für die Freiwillige Feuerwehr Niedermennig. Am Wochenende wurden das neue Feuerwehrhaus eingeweiht, das neue Löschfahrzeug gesegnet, Wehrführer Udo Marxen mit dem Ehrenzeichen des Jugendfeuerwehrverbands Rheinland-Pfalz ausgezeichnet und das Sommerfest gefeiert.

Konz-Niedermennig. (kdj) Schon vor mehr als einem Jahrzehnt war das Niedermenniger Feuerwehrgerätehaus zu eng geworden.

Beispiele: Die 1999 gegründete Jugendfeuerwehr hatte keine angemessene Unterkunft, sie "hauste" in einer Ecke der nicht beheizbaren Fahrzeughalle, die ordnungsgemäße Aufbewahrung und Wartung der Atemschutzgeräte war nur noch bedingt möglich. Für irgendwann stand die Beschaffung eines neuen Fahrzeugs an. Das Alte, ein schlichter VW-Transporter, hatte mehr als 30 Jahre auf dem Fahrgestell, und ein Neues würde nicht in die alte Halle passen.

Der Erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde (VG), Joachim Weber, der den wegen Urlaubs verhinderten Bürgermeister Karl-Heinz Frieden vertrat, hatte es nicht schwer, in seiner Ansprache alle die Negativbeispiele aufzuzählen, die einen dringenden Handlungsbedarf signalisierten.

Anfang 2003 wurde laut Weber ein Antrag auf Bewilligung einer Zuwendung gestellt, dem im November 2008 entsprochen wurde: 76 000 Euro bei 260 000 Euro Gesamtsumme. Die Feuerwehrleute stopften einen Teil des Finanzierungslochs mit 3500 freiwilligen Arbeitsstunden (Gegenwert 50 000 Euro), die Verbandsgemeinde übernahm den Rest von 134 000 Euro. Zur vollständigen Ausstattung der Niedermenniger Feuerwehr gehört das neue Tragkraftspritzenfahrzeug (90 000 Euro, davon 35 000 Euro das Land und 55 000 Euro die VG). Wehrführer Udo Marxen, der mit dem Ehrenzeichen des Jugendfeuerwehrverbands Rheinland-Pfalz ausgezeichnet wurde, erinnerte daran, dass der damalige Wehrführer Manfred Willems bereits 2001 den ersten Antrag auf Umbau des Gerätehauses gestellt hatte.

Er bedankte sich bei allen Feuerwehrleuten, die mit ihrem großen Engagement den Bau möglich gemacht haben und den Lebenspartnern der Wehrleute. Sein Dank galt auch Amtsvorgänger Winfried Schmitt, der als "Bauleiter die Zügel fest in der Hand gehalten" habe.

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