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"Nur den Gemeinderatsbeschluss umgesetzt"

"Nur den Gemeinderatsbeschluss umgesetzt"

Zum Bericht "Frust in Fusenich" (TV vom 25. Februar):

Es wurde behauptet, der Ortsbürgermeister hätte ein Grundstück in der Ortsmitte "unter der Hand" verkauft. Dies entspricht nicht den Tatsachen. Fakt ist, dass der Gemeinderat in seiner vorletzten Sitzung beschlossen hat, ein rund 1250 Quadratmeter großes Grundstück in der Ortsmitte an einen Fusenicher Bürger zu verkaufen, um diesem die Möglichkeit zu geben, ein altes Bauernhaus zu restaurieren und es für die "Nachwelt" zu erhalten. Der Gemeinderat war von dieser Idee mehrheitlich sehr angetan. Über ein Jahr wurde unter Beteiligung der Öffentlichkeit darüber diskutiert, ob das Gemeindehaus in Fusenich als freistehende Lösung oder als Anbaulösung realisiert werden sollte. Schließlich entschied man sich einvernehmlich für die Anbaulösung. Erst damit war der Weg frei für den Verkauf eines Teils des Grundstücks mit anteiligem Gebäude. Während dieser Zeit hätte sich auch jeder andere Bürger um das Grundstück bewerben können. Der Gemeinderat sah indes zu keiner Zeit die Notwendigkeit, dieses Grundstück auszuschreiben, weil objektiv nicht davon auszugehen war, dass es einen anderen Interessenten gibt, der ein Grundstück mit Haus neben einem künftigen Gemeindehaus erwerben will. Es sollte noch erwähnt werden, dass die Gemeinde durch diese Lösung Abrisskosten von rund 36 000 Euro gespart hat. Im Zuge des Verkaufs des vorgenannten Grundstücks fiel ein rund 574 Quadratmeter großes Grundstück im Neubaugebiet "In der mittleren Wiese" an die Gemeinde zurück. Ortsvorsteher und Ortsbeirat haben gefordert, dieses Grundstück ohne Ausschreibung an eine ortsansässige Bürgerin zu verkaufen. Diesem Ansinnen hat der Gemeinderat mehrheitlich widersprochen, weil es einen klaren Verstoß gegen den "Gleichbehandlungsgrundsatz" bedeutet hätte. Aufgrund dieser Rechtslage war es nur logisch, dass das Grundstück aufgrund eines Mehrheitsbeschlusses des Gemeinderates ausgeschrieben wurde. Unverständlich ist, dass der Ortsvorsteher von Fusenich, Werner Bonertz, und der Ortsbeirat Fusenich wider besseren Wissens dem Ortsbürgermeister öffentlich "Willkür" vorwerfen. Der Ortsbürgermeister hat nur das umgesetzt, was der Gemeinderat beschlossen hatte. Matthias Daleiden (Ortsbürgermeister Fusenich) Armin Wagner (FWG) Bernhard Hoffmann (SPD) Arno Mayer (FBL) Christine Esch (Grüne)