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Ortsbeirat will Pferdemarkt besser nutzen

Ortsbeirat will Pferdemarkt besser nutzen

Die Vorstellungen der örtlichen Vereine zur optimalen Nutzung des zentralen Könener Platzes, dem Pferdemarkt, sind im Ortsbeirat diskutiert worden. Die Ideen für ein festes Toilettenhäuschen und einer mobilen Bühne wurden Bürgermeister Karl- Heinz Frieden mit auf den Weg ins Rathaus gegeben.

Konz-Könen. Die örtlichen Vereine des Konzer Stadtteils Könen haben sich zusammengesetzt und ihre Wünsche in den Ortsbeirat eingebracht. Ortsvorsteher Detlef Müller-Greis stellte in der jüngsten Sitzung des Gremiums das Ergebnis vor.
Der Toilettenwagen auf dem Festplatz Pferdemarkt soll einem fest gebauten Toilettenhäuschen, am besten mit Lagerraum für Vereinsmaterial, weichen. Von einer festen Bühne rückten die Vereine zu Gunsten einer mobilen Variante ab. Die sollte jedoch bevorzugt für Könener Veranstaltungen genutzt werden.
"Eine Toilettenanlage brauchen wir seit Jahren und die Bühne ist uns eine Herzensangelegenheit", stellte dazu CDU-Fraktionsvorsitzender Mario Maximini fest. Friedhelm Fell (CDU) plädiert dafür, die Nutzung vertraglich festzulegen: "Wenn wir die Bühne brauchen, wollen wir nicht in die Röhre gucken."
Rudolf Holbach (FWG) sprach sich dafür aus, auch an Licht und Lautsprecher für Veranstaltungen zu denken. "Eine mobile Bühne ist billiger als eine gebaute und bildet auch kein festes Hindernis, wenn keine Veranstaltung stattfindet", ist Bürgermeister Frieden beruhigt. Außerdem entfalle ein hoher Pflegeaufwand. In der Größe sprach sich der Rat für sechs mal acht Meter aus.
"Eine Beleuchtung sollte schon dazukommen, Lautsprecher haben wir", nähert sich Ortsvorsteher Müller-Greis einer möglichst preiswerten Lösung. Beim Toilettenhäuschen wolle die Vereinsgemeinschaft außerdem mit Eigenleistung aushelfen. Einstimmig beauftragte der Beirat den Stadtrat, die Kosten zu ermitteln und die Ausschreibungen durch die Verwaltung auf den Weg zu bringen.
Ein Sorgenkind ist für Könen das Bürgerhaus, und hier besonders die marode Küche. Die Idee von Klaus Hoffmann (FWG) die Sanierung des gut genutzten Gebäudes in mehreren Schritten anzugehen, erteilte Fraktionskollege Rudolf Holbach eine Absage: "Eine große Lösung muss her, und zwar mit einem stimmigen Konzept."
Im Frühjahr soll sich der Dorfentwicklungsausschuss vor Ort mit dem Bürgerhaus beschäftigen. Die Fachleute der Konzer Verwaltung und Vereinsvertreter sollen mit in die Ideenfindung einbezogen werden. doth