Ortsdurchfahrt in Kommlingen wird ab Montag, 30. September, erneuert - Vollsperrung

Straßenbau : Das große Buddeln in Kommlingen beginnt

Die Ortsdurchfahrt (K 136) des Konzer Stadtteils wird ab Montag erneuert. Die Straße wird zum Teil gesperrt.

Dass die Ortsdurchfahrt Konz-Kommlingen erneuert wird, ist schon länger bekannt. Nun hat der Landesbetrieb Mobilität angekündigt, dass die Arbeiten am Montag, 30. September, in der Talstraße (K 136) beginnen. Danach herrscht wegen der Arbeiten voraussichtlich 18 Monate lang Ausnahmezustand in dem Konzer Stadtteil, denn so lange dauern die in zwei Bauabschnitte aufgeteilten Arbeiten laut Angaben des LBM.

Während des ersten der beiden Bauabschnitte wird an einem etwa 200 Meter langen Teilstück der Ortsdurchfahrt zwischen dem Ortseingang von Niedermennig aus kommend und der Donatus­straße gearbeitet. Dieses Teilstück wird dann voll gesperrt. Als Umleitung empfiehlt der LBM die Fahrt über die L 138 durch Niedermennig, Obermennig, Krettnach nach Oberemmel, von wo die Kirchstraße und die Straße Im Steinborn von der anderen Seite des Dorfs Richtung Kommlinger Ortsmitte führen. Von Kommlingen Richtung Konzer Schulzentrum oder Niedermennig führt der Weg dann in die entgegengesetzte Richtung. Die Donatusstraße, die auch in Richtung des Konzer Wohngebiets Berendsborn führt, bleibe in diesem Abschnitt befahrbar, erklärt ein Sprecher des LBM auf TV-Anfrage.

Die Vollsperrung ist notwendig, weil die Fahrbahn der bestehenden Ortsdurchfahrt nicht breit genug ist. Zudem seien umfangreiche Tiefbauarbeiten vorgesehen, um Leitungen zu verlegen.

 Darauf, wie lange die Arbeiten am ersten Bauabschnitt voraussichtlich dauern, legt sich der LBM bisher nicht fest. Das sei vor allem von der Witterung im Winter abhängig, sagt der LBM-Sprecher. „Die Ausbaulänge der Kreisstraße beträgt insgesamt rund 450 Meter.“ Der zweite Bauabschnitt beginnt an der Donatusstraße und führt zum Ortsausgang Richtung Oberemmel.

Der Ausbau kostet insgesamt rund 1,8 Millionen Euro. Weil es eine Kreisstraße ist, übernimmt der Kreis Trier-Saarburg die Kosten für den Ausbau der Fahrbahn (518 000 Euro). Die Verbandsgemeindewerke zahlen 696 000 Euro für Kanäle und Wasserleitungen. Der städtische Anteil für Straßenlaternen, Bürgersteige und Stichstraßen liegt bei 431 000 Euro. Davon müssen die Anlieger laut einem Stadtratsbeschluss 50 Prozent übernehmen. 142 000 Euro steuert noch ein Internetversorger bei, 10 000 Euro kommen vom Land (der TV berichtete).

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