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Ortsdurchfahrt Serrig wird ab Montag wird ausgebaut

Straßenbau : Ortsdurchfahrt wird ausgebaut

Am Montag sollen die Arbeiten an der Domänenstraße beginnen.

Etwa eineinhalb Jahre, also bis Ende 2021, soll laut Landesbetrieb Mobilität Trier an der Serriger Ortsdurchfahrt (K 138) gearbeitet werden. Am Montag, 11. Mai, geht es los. Laut Ortsbürgermeister Karl Heinz Pinter sind die Anwohner froh, wenn die Straße gemacht wird. Sie sei in einem desolaten Zustand.

Die Fahrbahn wird auf einer Länge von etwa 672 Metern erneuert, also von der Mündung der Domänenstraße bis zum Schloss Saarfels. Die Fahrbahn soll inklusive Entwässerungsrinnen auf beiden Seiten fünf Meter breit werden. Erstmalig wird ein einseitiger, 1,25 Meter breiter Gehweg angelegt. Die Verbandsgemeindewerke Saarburg-Kell erneuern die Wasserleitung sowie die Hausanschlüsse der Wasserleitung und des Kanals. Auch die Außengebietsentwässerung wird saniert.

Da die Straße recht schmal ist, erfolgen die Arbeiten unter Vollsperrung. Die Domänenstraße ist eine Sackgasse. Deshalb wird die Umleitung laut LBM lediglich für die Anlieger und für die Erschließung des Hofguts Serrig benötigt. Die Umleitungsstrecke werde über Gemeindestraßen im Dorf verlaufen und vor Ort ausgeschildert.

Der Kreis hat sich bereiterklärt, den Abschnitt der Kreisstraße noch einmal auszubauen. Mit Ablauf des Jahres, in dem sie fertig wird, wird sie dann zur Gemeindestraße herabgestuft.

Die Kosten für den Ausbau betragen 2,46 Millionen Euro. Der Landkreis Trier-Saarburg zahlt davon rund 1,47 Millionen Euro, die Ortsgemeinde Serrig 297 000 Euro, die Verbandsgemeindewerke Saarburg-Kell 679 000 Euro und das Land 10 000 Euro. Das Land Rheinland-Pfalz schießt allerdings auch Fördergeld zu. So trägt es 76 Prozent des Kreisanteils und 70 Prozent der Gemeindekosten für die Gehwege.