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Ortsgemeinderat Kastel-Staadt: Reiner Schmitt will das Beste für die Gemeinde herausholen.

Dorfentwicklung : „Jeder soll seine Ideen einbringen“ – Neuer Ortschef für Kastel-Staadt

Reiner Schmitt will das Beste für die Gemeinde herausholen.

Wenn Hubert Schommer auf seine letzte Amtszeit als Ortsbürgermeister zurückblickt, war vor allem der dreijährige Ausbau der Ortsdurchfahrt K 127 prägend. Eine Herzensangelegenheit war für ihn auch die neue Buswartehalle am Ortseingang und die Neugestaltung des Ortsmittelpunktes. „Das war viel Arbeit, aber gemeinsam haben wir es geschafft“, erzählt Schommer, der nach zwei Amtszeiten (1989 bis 1994 und 2014 bis 2019) als Ortsbürgermeister bei den Kommunalwahlen im Mai nicht mehr angetreten war.

Auf der konstituierenden Sitzung durfte er nun seinen Nachfolger Reiner Schmitt vereidigen, der zuvor einstimmig durch den neuen Ortsgemeinderat gewählt worden war. Schommer wünschte Schmitt alles Gute und „ein glückliches Händchen“. Gleichzeitig dankte er auch dem alten Rat und der Verbandsgemeinde für die gute Zusammenarbeit.

Für Schmitt rückt Katharina Dötsch in den Rat nach. „Ich hoffe, dass wir für die Gemeinde das Beste herausholen. Jeder soll seine Ideen einbringen“, wünscht sich der neue Ortschef.

Im Anschluss wurden die beiden Beigeordneten gewählt. Erster Beigeordneter wurde Bernd Thömmes. „Die Arbeit im alten Rat hat mir sehr viel Spaß gemacht. Jetzt freue ich mich auf neue Gesichter mit neuen Ideen“, sagte er. Roland Mertes wurde zum zweiten Beigeordneten gewählt „Die Arbeit im Ortsgemeinderat ist für mich Neuland, aber ich werde stets bemüht sein, mein Bestes zu geben“, so Mertes.

Eine Besonderheit in Kastel-Staadt ist, dass alle Mitglieder des Gremiums einer Fraktion (der Wählergruppe Thömmes) angehören. Martin Alten, Beigeordneter der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell war als Vertreter von Bürgermeister Jürgen Dixius gekommen. Er dankte dem alten Rat für seine ehrenamtliche Tätigkeit in den letzten fünf Jahren. „Ich freue mich über Leute, die sich für ihren Ort einsetzen und das Dorf lebenswerter gestalten. Es ist ein gutes Zeichen, dass sich neue und junge Leute engagieren. Das einstimmige Wahlergebnis lässt darauf schließen, dass hier alle an einem Strang ziehen“, so Alten.