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Ortsübergreifende Einsatzbereitschaft bewährt sich

Ortsübergreifende Einsatzbereitschaft bewährt sich

Rund 50 Wehrleute der Feuerwehren aus Tawern, Tawern-Fellerich und Wawern haben an einer gemeinsamen Jahresübung teilgenommen. Ihre Aufgabe: eine Person aus einer brennenden Industriehalle zu bergen und das Feuer zu löschen.

Tawern. (nero) Es brennt in einem metallverarbeitenden Betrieb. Unachtsamkeit ist die Ursache. Drei der sich noch in der verqualmten Halle befindlichen Personen konnten sich aus eigener Kraft retten, eine Person wird noch vermisst.

Dies ist die Meldung, die den Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Tawern, Herbert Brosius, erreicht. "Die meisten Mitglieder unserer Wehr sind berufstätig, und ich kann nicht abschätzen, wie viele jetzt zur Verfügung stehen", sagt der Wehrführer und fordert die Kollegen aus Tawern-Fellerich und Wawern an. Insgesamt werden sich rund 50 Wehrleute an der gemeinsamen Jahresübung beteiligen.

"Eine schnelle und professionelle Übung"



Es dauert nur wenige Minuten, bis die Nachbarwehren eintreffen und über Sprechfunk ihre Order erhalten: Straßen für den Verkehr sperren und Leitungen legen, während die ersten Wehrmänner unter schwerem Atemschutz bereits die Halle betreten, um die - tatsächlich laut hörbar um Hilfe rufende - Person zu retten.

Unterdessen machen sich die Wehrleute daran, das Feuer auch von außen zu bekämpfen. Aus drei C-Rohren faucht das Wasser gegen die aus dem Dach züngelnden Flammen.

Es ist eine gelungene Übung, interessiert beobachtet vom VG-Beigeordneten Joachim Weber, dem VG-Wehrleiter Werner Jakobs und seinem Stellvertreter Karl-Peter Binz. "Effektive Zusammenarbeit der Wehren untereinander ist unabdingbar" sagt Joachim Weber in der Abschlussbesprechung im Tawerner Feuerwehrgerätehaus. Und auch der oberste Feuerwehrchef der VG Konz kann den beteiligten Wehrmännern nur zu ihrer schnellen und professionellen Arbeit gratulieren.