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Partystimmung und ein kleines Phänomen

Partystimmung und ein kleines Phänomen

Die "Schocker"sind zurück. Zwei Jahre nach ihrem letzten Auftritt will die NDW-Coverband "Klimaschock" die Konzertsäle der Region nun wieder regelmäßig in Wallung versetzen. In Freudenburgs ausverkauftem "Ducsaal" feierten Sänger Christian Kaiser und seine Kollegen ein gelungenes Comeback.

Freudenburg. Sie galten als Garanten für Partystimmung und ausverkaufte Konzertsäle und waren genau deswegen ein kleines Phänomen, war doch die Neue Deutsche Welle (kurz: NDW), derer sie sich verschrieben hatten, Mitte bis Ende der 90er-Jahre schon lange Musikgeschichte. Gemeint sind die Jungs von "Klimaschock", einer 1995 gegründeten NDW-Coverband, die nicht nur in der Region, sondern weit darüber hinaus großen Erfolg hatte. Fünf Jahre nach ihrer Gründung verschwanden die "Schocker" wieder von der Bildfläche. Erst 2005 meldeten sie sich auf der Bühne zurück, wenngleich nur für kurze Zeit. Seither war es ruhig geworden um Sänger Christian Kaiser und seine hauptsächlich vom Saargau stammenden Band-Kollegen. Nun standen Kaiser und die anderen wieder gemeinsam vor Publikum. Rund 300 Gäste hatten sich auf den Weg zum "Ducsaal", Freudenburgs Live-Musikclub, gemacht.Erstaunlich: Noch immer scheinen die alten NDW-Hits wie "Major Tom" oder Nenas "Nur geträumt" die Massen in Wallung versetzen zu können, und noch immer hat Frontmann Kaiser - obwohl inzwischen um die 40 und ein wenig üppiger geformt als früher - es drauf, das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Auftritt soll keine Eintagsfliege sein

Der "Ducsaal" kochte förmlich, und das schon nach kurzer Zeit. Klar, viele der 300 Zuhörer stammten offensichtlich aus dem Bekannten- und Freundeskreis der Musiker. Anders als an diesem Ort üblich waren auffallend viele junge Leute im "Ducsaal" zu sehen. Ob sie sich vom "NDW-Virus" anstecken ließen? Wünschenswert wäre es. Denn das jüngste Konzert von "Klimaschock" soll keine Eintagsfliege bleiben. Im Gegenteil. Künftig will die Band wieder regelmäßig auf den Bühnen der Region zu hören und zu sehen sein - und zwar in alter Besetzung mit Christian Kaiser (Gesang), Harald "Harry Bo" Müller (Bass), Sascha Kaudy (Schlagzeug), Chris Simon (Keyboards) und Nicolas Sieger (Gitarre). Einzig Gitarrist Daniel Dillenburger alias "Frau Hansen" wird nur noch in Ausnahmefällen dabei sein.Auf die Frage, weshalb es zu der "Wiedervereinigung" gekommen sei, antwortete Gitarren-Bediener Nicolas Sieger augenzwinkernd: "Es wird Zeit, dass es in der Region wieder eine Band gibt, die sich ausschließlich deutschem Liedgut hingibt." Hauptgrund für das Comeback sei der Spaß an der Sache, den man gemeinsam gehabt habe und den man nun wieder haben wolle.ExTra Konzert-Termine. Die Jungs von "Klimaschock" sind beim Fastnachtsumzug in Serrig (5. Februar), an den Markttagen in Saarburg (5. Juli) und beim Weinfest in Serrig (25. Juli) zu erleben. Infos unter www.dieschocker.com.