Pendler brauchen gute Nerven: Bauarbeiten auf B51 bei Serrig

Serrig/Saarburg · Mehr Zeit einplanen sollten Fahrer, die aus Richtung Mettlach in Richtung Saarburg unterwegs sind. Schäden im Asphalt machen ab Montag: eine halbseitige Sperrung der B 51 bei Serrig notwendig. Eine Umleitung über Taben-Rodt, Freudenburg und Trassem ist eingerichtet.

 Straßenbau (Symbolbild)

Straßenbau (Symbolbild)

Foto: Roland Grün

Serrig/Saarburg. Knapp 30 Kilometer pendelt Gertrud Ollinger jeden Tag mit dem Auto von Serrig zu ihrer Arbeit nach Mettlach und zurück. Ab kommendem Montag, 10. September, muss sie für die Heimfahrt gut sieben Kilometer mehr einplanen. Wie Ollinger wird es knapp 2000 Autofahrern gehen. Auf der Bundesstraße 51 (B 51) geht dann ab der Staustufe Serrig in Richtung Saarburg nichts mehr. Die Strecke ist dort bis einschließlich Samstag, 15. September, halbseitig gesperrt. Aus Saarburg in Richtung Süden kann der Verkehr hingegen weiter ungehindert fließen.
Asphalt beschädigt


Schäden in der Binde- und Deckschicht im Asphalt machen die halbseitige Sperrung nötig. Wie der Landesbetrieb Mobilität (LBM) mitteilt, werden diese ab Montag behoben. "Die obersten vier Zentimeter des Straßenbelags werden abgefräst und erneuert", sagt Peter Braun vom LBM. Da es sich um Gewährleistungsarbeiten handele, entstünden keine Kosten für die Kommune oder den Bund, sagt Braun.
Gebaut wird auf einer Länge von circa 2,4 Kilometern. Bei entsprechend guter Witterung ist die Strecke laut LBM ab Sonntag, 16. September, wieder auf beiden Spuren befahrbar. Bis dahin wird der Verkehr aus Richtung Saarburg in Richtung Mettlach einspurig durch die Baustelle geführt. Der Gegenverkehr muss einen Umweg auf sich nehmen. Für Fahrer aus Richtung Süden ist eine Umleitung über die Landesstraße 133 über Taben-Rodt, Freudenburg und Trassem nach Saarburg eingerichtet. "Da es sich nicht um eine hoch belastete Bundesstraße handelt, ist die Umleitung für sechs Tage durchaus zumutbar", sagt Braun.
Weniger Lärm erhofft


Dieser Meinung ist auch der Serriger Ortsbürgermeister Egbert Adam. Zwar kämen auf Berufspendler erhebliche Mehrstrecken zu, "ich sehe die Bauarbeiten aber als notwendiges Übel und bin froh, dass der LBM die Strecke nur halbseitig sperrt", sagt Adam. Seiner Ansicht nach ist die Nutzungsdauer der Straße einfach erschöpft. Hinzu komme, dass "nach Einführung der LKW-Maut auf Autobahnen der Verkehr entlang der B 51 deutlich zugenommen hat", sagt der Ortschef. Straßenschäden seien daher nicht zu vermeiden. Von der Erneuerung des Belags verspricht sich Adam eine deutliche Verringerung der Lärmbelästigung.
Auch Gertrud Ollinger hält die Ausbesserungen für notwendig. Den zusätzlichen Kilometern sieht sie gelassen entgegen: "Da ich in der kommenden Woche dienstlich unterwegs bin, bin ich von der Umleitung nur an zwei Tagen betroffen."