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Pendlerstrecke L 136 nimmt Formen an

Pendlerstrecke L 136 nimmt Formen an

Kurz haben die Arbeiten auf der Landesstraße 136 zwischen Temmels und Fellerich geruht, heute sollen sie wieder aufgenommen werden. Noch bis Ende Oktober wird weiter an dem Ausbau der beliebten Luxemburg-Pendlerstrecke gearbeitet.

Tawern/Temmels. Zuerst steht die Baustellenabsperrung quer auf der Fahrbahn, versehen mit einem Durchfahrt-Verboten-Schild. Wer sich dennoch daran vorbeiwagt und von Tawern kommend den Ortsteil Fellerich umfahren möchte, kommt nicht weit.

Denn kurz dahinter hört der Asphalt auf, und eine unbefestigte Fahrbahn mit dicken Steinen fängt an. Der Streckenabschnitt ist Teil der Baustelle auf der Landesstraße 136 zwischen Fellerich und Temmels.

Erdarbeiten abgeschlossen



Anfang Mai haben die Bauarbeiter mit dem Ausbau der beliebten Pendlerstrecke Richtung Luxemburg begonnen. Das Vorhaben: Die L 136 soll auf einer Länge von etwa 1,9 Kilometer grundlegend saniert werden. Unter anderem ist die Verbreiterung auf sechs Meter vorgesehen. Kostenpunkt: rund 1,35 Millionen Euro (der TV berichtete).

"Auf dem gesamten Bauabschnitt sind die Erdarbeiten bis auf Planumshöhe abgeschlossen", erklärt Hans-Michael Bartnick, Sprecher des Landesbetriebs Mobilität (LBM) in Trier, auf TV-Anfrage. Soll heißen: Der Unterbau für die folgende Trag- und Deckschicht ist vorbereitet. Alles zusammen soll laut Plan schließlich eine Höhe von 60 Zentimetern haben.

Baufahrzeuge rollen wieder



"Die Sickerleitungen sind verlegt, und der Planumsschutz, also die erste Lage der Frostschutzschicht, ist eingebaut", sagt Bartnick weiter.

Am heutigen Montag sollen die Betriebsferien der Arbeiter enden und die Baufahrzeuge wieder rollen. "Bauende wird voraussichtlich Mitte bis Ende Oktober sein", stellt Bartnick in Aussicht. "Die Bauzeit wird somit eingehalten."

In der Zwischenzeit müssen vor allem Luxemburg-Pendler auf eine Umleitungsstrecke ausweichen. Alternativ sollten die Autofahrer entweder die Obermosel-Route über Wasserliesch und Oberbillig nutzen oder sich für die Umfahrung über Onsdorf und Nittel entscheiden. Von Schleichwegen ist abzuraten. Dort kontrolliert die Polizei verstärkt.