Peter Hemmerling löst Martin Lutz als Ortsbürgermeister vom Merzkirchen ab

Kommunalpolitik : Vier Themen stehen auf seiner Agenda

Peter Hemmerling lenkt künftig die Geschicke von Merzkirchen und löst damit Martin Lutz ab. In seiner Antrittsrede macht er klar, was ihm wichtig ist.

Er ist seit vier Jahrzehnten im Rat und seit 25 Jahren erster Beigeordneter: Jetzt ist Peter Hemmerling von seinem Amtsvorgänger Martin Lutz zum Ortsbürgermeister von Merzkirchen ernannt worden. Äußere Zeichen dafür sind Dienstsiegel und Sitzungsglocke.

Der 65-jährige Landwirtschaftsmeister nennt vier Schwerpunktthemen seiner Arbeit: „Mir ist wichtig, dass ein Hangrutsch in Kelsen vor neun Jahren endlich juristisch geklärt wird“, nennt er als erstes Ziel. Das neue Baugebiet in diesem Dorf, das von innen her auch mit einem neuen Feuerwehrhaus und einem Dorfgemeinschaftsraum aufgewertet wird, gelte es weiterzuentwickeln.

Der Ausbau von Kreis- und innerörtlichen Straßen in Merzkirchen und Körrig bis 2022 ist Hemmerling ebenso wichtig wie der Neubau eines neuen, dreigruppigen Kindergartens, einschließlich eines Park-and-Ride-Platzes beim Sportplatzgelände.

Beschlüsse und Planungen liegen dafür aber noch nicht vor.

Beigeordnete müssen geheim gewählt werden. Alle Stimmen des zwölfköpfigen Rates konnte der neue erste Beigeordnete Stefan Moersch auf sich vereinigen. Bei den beiden weiteren Beigeordneten, Josef Bertel und Klaus Bauer, gab es jeweils eine Enthaltung. Des Weiteren wurden in der konstituierenden Sitzung die Ortsvorsteher und ihre Stellvertreter der Gemeinde mit sieben Ortsteilen in ihr Amt berufen. Es sind Franz-Josef Altenhofen und Christoph Altenhofen für Dittlingen, Stefan Morsch und Gerhard Peter für Kelsen, Scarlett Hensgen und Uwe Lellig für Merzkirchen, Klaus Bauer und Rainer Groß für Portz, Stefan Samson und Dieter Rauen für Rommelfangen, sowie Rudolf Weiter und Gerhard Altenhofen für Südlingen.

Für Körrig war kein Bewerber für die Direktwahl gefunden worden. In der Sitzung kandidierte Michael Hoffmann für dieses Amt, das er sich mit seinem Stellvertreter Max Götten teilt. Der erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Saarburg, Martin Alten, gratulierte allen Mandatsträgern und dankte für die Bereitschaft, sich zu engagieren: „Das ist heute nicht mehr selbstverständlich.“ Auch die Arbeit des scheidenden Ortsbürgermeisters Lutz wurde gewürdigt, eine gute Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeindeverwaltung Saarburg-Kell zugesichert.

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