Pfeifen an der Porta

TRIER. (jau) "Orgel Fantasien" heißt die Ausstellung von Schülern des Max-Planck-Gymnasiums (MPG) sowie Studenten der Fachhochschule Trier und der Uni Bremen. Die kreativen Arbeiten kommen an: Die Ausstellung wird um zwei Wochen verlängert.

 Begeistert von der Kreativität seiner Schüler: Lehrer Michael Tenschert vom Max-Planck-Gymnasium.Foto: Johannes Aumüller

Begeistert von der Kreativität seiner Schüler: Lehrer Michael Tenschert vom Max-Planck-Gymnasium.Foto: Johannes Aumüller

Die Besucher staunen nicht schlecht. Die gute alte Porta Nigra sieht bei diesem Kunstwerk ein wenig anders aus als gewohnt: Sie ist kein Stadttor mehr, sie ist eine Orgel. Mit Pfeifen und Tretwerk und allem, was dazu gehört. Wie dem Trierer Stadtsymbol ergeht es auch der gesamten Deutschland-sucht-den-Superstar-Truppe: Alex, Juliette und Dieter Bohlen finden sich am Flügel wieder. Das sind nur zwei Beispiele für die vielen Arbeiten, die derzeit im Diözesan-Museum unter dem Titel "Orgel Fantasien" ausgestellt sind. Kunstlehrer Michael Tenschert zeigt sich von den Arbeiten begeistert: "Die Schüler haben alle möglichen Interessen mit eingebracht. Alle Materialien durften verwandt werden, und es sind wirkliche tolle Werke herausgekommen." 300 Pennäler haben die Kreativ-Orgeln erstellt - und sie gefallen nicht nur Tenschert. Weil der Andrang im Diözesan-Museum so groß war, wurde die Ausstellung um zwei Wochen bis zum 7. Juli verlängert. Das Projekt geht einher mit einem anderen Vorhaben des MPG Trier: der Restauration der alten Aula-Orgel. "Darüber kam uns die Idee", meint Tenschert. "Aber ich hätte nie gedacht, dass sich die Schüler so sehr damit beschäftigen und sich auch für das große Orgel-Projekt begeistern."

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