Pläne für die Cité Sud kommen bei Anwohnern an

Pläne für die Cité Sud kommen bei Anwohnern an

Rund 120 Bürger sind am Mittwochabend in den Pfarrgemeindesaal der Pfarrgemeinde St. Marien in Beurig gekommen. Stadtbürgermeister Jürgen Dixius stellte dort erstmals in Beurig den Bebauungsplan für das Neubaugebiet Cité Sud vor.

Saarburg-Beurig. (itz) Im Oktober des vergangenen Jahres ist die französische Garnison aus Saarburg abgezogen. Damit endete auch die Geschichte des Wohnquartiers Cité Sud, in dem bis zum Armeeabzug Soldaten, ihre Angehörigen und zivile Angestellte der französischen Armee lebten. Noch im vergangenen Jahr hat die Entwicklungsgesellschaft Saarburg diese, früher militärisch genutzte, Liegenschaft von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) gekauft.

Anschließend hat die Stadtverwaltung gemeinsam mit der Bauverwaltung der Verbandsgemeinde Saarburg angefangen, einen Entwurf für das dort geplante Neubaugebiet zu skizzieren.

Dieser Entwurf war zuvor dem Stadtrat Saarburg vorgestellt worden (der TV berichtete) und wurde am Mittwoch rund 120 Bürgern in Beurig präsentiert.

"Wir wollen in der Cité Sud ein attraktives Baugebiet für Jung und Alt schaffen", versprach Dixius auf der Einwohnerversammlung. Geplant seien zirka 90 Grundstücke mit einer Größe zwischen 500 und 1000 Quadratmetern. "Bei der Grundstücksgröße können wir uns sicherlich am Bedarf der Interessenten orientieren", sagte der Stadtbürgermeister. Mit der Ausweisung des Neubaugebiets werde Beurig dringend benötigte Bauplätze bekommen. Die Nachfrage nach solchen sei nach wie vor groß und freies Bauland sehr knapp. Der vorgestellte Plan traf auf große Zustimmung beim Publikum. So hoben fast alle die Hand, als Bürgermeister Dixius fragte, wem die Planung gefalle. Auch die Wortbeiträge signalisierten, dass der Entwurf gut angenommen wird. "Die Pläne gefallen mir sehr sehr gut und zeigen, dass mit der Planung der richtige Weg eingeschlagen wurde", sagte ein Zuhörer.

Die aktuellen Planungen sehen vor, dass in der Cité Sud und in der Cité Nord fünf Wohnblöcke mit insgesamt 60 Wohnungen aus der Garnisonsära erhalten bleiben. "Für das Baugebiet ist aber eine reine Wohnbebauung mit zweigeschossigen Ein- und Zweifamilienhäusern vorgesehen", erläutert Jasmin Altherr. Sie ist mit der Planung des Neubaugebiets beauftragt und betont: "Unsere Ziele waren einerseits eine Entzerrung der Verkehrssituation in diesem Bereich zu erreichen; andererseits wollten wir städtebaulich eine Grün-achse herstellen."

"Wenn wir es schaffen, noch das Bahnhofsumfeld neu zu gestalten, erreichen wir eine attraktive Anbindung des Kammerforsts mit seinen Sportstätten an die Innenstadt", stellte Dixius auf der Einwohnerversammlung seine weiteren Überlegungen zur Zukunft des Stadtteils Beurig vor.

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