Pläne nehmen Gestalt an

Es bewegt sich was: Nach einem Vor-Ort-Termin an der Pellinger Ortsdurchfahrt (B 268) gibt es neue Anregungen zur Fußgänger-Sicherheit, die in die Pläne zur Straßensanierung aufgenommen werden sollen. Außerdem sind weitere Schritte zur Sanierung des Kriegerdenkmals in die Wege geleitet und die Teilnahme am Wettbewerb "Lebendige Dörfer" beschlossen worden.

Pellingen. Es geht voran: Seit Jahren sind einige "Baustellen" in Pellingen im Gespräch. Inzwischen gibt es dort Fortschritte. Mit Blick auf die Sanierung der Bundesstraße 268 haben sich vor kurzem der Landesbetrieb Mobilität sowie Träger öffentlicher Belange und Ortsbürgermeister Horst Hoffmann vor Ort getroffen. "Es gab sehr konstruktive Vorschläge", erläutert Hoffmann auf TV-Anfrage. Vor allem im Hinblick auf die Fußgängersicherheit gebe es Ansätze zur Verbesserung. So sei unter anderem die Einrichtung eines Blinklichts, verbreiterte Fußgängerbuchten und ein Fahrbahn-Teiler im Gespräch. Einige Anregungen werden nun in die ersten Plan-Zeichnungen einbezogen. Hoffmann rechnet damit, die ersten Ausführungen im Januar dem Gemeinderat und der Öffentlichkeit vorstellen zu können.

Auch in Sachen "Sanierung des Kriegerdenkmals" geht es weiter. Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung den Auftrag für knapp 11 000 Euro vergeben - vorausgesetzt, die Finanzierung wird genehmigt. Die Umsetzung ist fürs Frühjahr 2010 anvisiert. Überhängender Bewuchs, eine sichtbare Neigung, verwittertes Gefüge und Risse demonstrieren den Handlungsbedarf. Nicht nur an solch konkreten Dingen wollen die Pellinger arbeiten, auch die Stärkung der Wohn- und Lebensqualität ist eines der Ziele. "Pellingen gehört zu den wenigen Gemeinden in der Verbandsgemeinde Konz und im Kreis, die noch kein Dorfentwicklungskonzept haben", sagte Joachim Maierhofer von der Kreisverwaltung in der Ratssitzung. Bevor sich das Gremium dazu weitreichende Gedanken machen konnte, gab er allerdings zu bedenken, dass solche Projekte, die zwar vor dem Hintergrund der Dorfentwicklung gefördert würden, dennoch den Haushalt belasten. "Das Geld für den Eigenanteil muss da sein." Als Alternative schlug er den neuen, kreisweiten Wettbewerb "Lebendige Dörfer" vor. Dabei gehen Gemeinden mit ihren Ideen für eine Stärkung der Wohn- und Lebensqualität ins Rennen. Fünf Gemeinden werden ausgewählt und gewinnen eine Projekt-Moderation im Wert von 3000 Euro. Der Rat beschloss die Teilnahme einstimmig.