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Planung für die Feuerwache wird konkreter

Planung für die Feuerwache wird konkreter

Der Stadtrat befasst sich in seiner morgigen Sitzung mit dem Bebauungsplan für das Industriegebiet Saarufer. Damit dort wie geplant die neue Feuerwache gebaut werden kann, sind umfangreiche Planänderungen nötig.

Saarburg. Obwohl die Sommerferien bereits begonnen haben, müssen sich Saarburgs Stadträte morgen, Donnerstag, 19 Uhr, im Sitzungssaal des Hauses Warsberg nochmal zusammensetzen. Auf der Tagesordnung stehen zehn Punkte, die noch vor der Sommerpause entschieden werden sollen.
Die Planung der neuen Feuerwache, die ihren Standort im Industriegebiet Saarufer haben soll (der TV berichtete), fällt zwar in den Aufgabenbereich der Verbandsgemeinde. Gleichwohl muss sich der Stadtrat mit dem Thema am Donnerstag befassen, muss er doch die bauplanungsrechtlichen Vorgaben für die beiden momentan betroffenen Grundstücke in dem Industriegebiet schaffen.
Dabei sind zwei verschiedene Aspekte zu berücksichtigen. Zum einen muss die Anbindung des Grundstücks an die Bundesstraße 51 sichergestellt werden. Andererseits soll mit dem geänderten Bebauungsplan auch eine Formvorgabe für die neue Feuerwache gemacht werden.
Veränderungen im Blick


Damit die Feuerwehrfahrzeuge schnell die B 51 erreichen, wird die Straße Am Saarufer teilweise zurückgebaut. Die neue Einfahrt ins Industriegebiet liegt gegenüber dem neuen Feuerwehrhaus. Dafür wird die bislang südlich gelegene Einfahrt ins Industriegebiet zurückgebaut. Für Autofahrer aus Richtung Serrig ist eine Linksabbiegespur vorgesehen. Damit auch die Feuerwehrfahrzeuge ausreichend Platz für ihre Manöver haben, wird die Straße Am Saarufer in einem Bogen teilweise über das für die Feuerwehr vorgesehene Grundstück geführt.
Für das Feuerwehrhaus, das vom Architekturbüro Jäger, Henter und Weimann aus Serrig geplant wird (der TV berichtete), sieht der Bebauungsplan eine L-förmige Bebauung des Grundstücks vor. Der längere Schenkel verläuft parallel zur Südgrenze des Areals und ist bei einer Tiefe von 17 Metern insgesamt 58 Meter lang, der kürzere Schenkel parallel zum Ufer der Saar, ist 34 Meter lang und 20 Meter tief.
Das Gebäude, für das rund 2,3 Millionen Euro veranschlagt sind, liegt außerhalb des Bereichs, der als Überschwemmungsgebiet freizuhalten ist.
Der Startschuss für den Baubeginn könnte noch im Dezember erfolgen, vorausgesetzt der Bebauungsplan erlangt bald Rechtskraft.
Extra

Auf der Tagesordnung des Stadtrats von Saarburg stehen am Donnerstag außerdem die Wahl und Ernennung des Ortsvorstehers von Krutweiler, die Bebauungspläne Alte Gärtnerei/Staden sowie Cité Sud, die Auftragsvergabe für die Straße Waldesruh im Stadtteil Beurig sowie die Sanierung der Portzer Straße im Stadtteil Kahren. itz