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Politik bremst Initiative Prosterath aus

Politik bremst Initiative Prosterath aus

Die von der Initiative Prosterath angeregten Verbesserungen für den Beurener Ortsteil sind vorerst vom Tisch. Der Ortsgemeinderat hat im nicht öffentlichen Teil seiner jüngsten Sitzung entschieden, das Projekt nicht weiter zu verfolgen. Ein Grund sei die Sorge vor zu hohen Kosten gewesen, sagt die Ortsbürgermeisterin.

Beuren. Es war eine Entscheidung hinter verschlossenen Türen. Der Gemeinderat Beuren hat einen Vorstoß der Initiative Prosterath abgelehnt. Wie im TV berichtet, sah das Konzept der Gruppe vor, dass die Gemeinde zum Verkauf stehende und teils bebaute Flächen im Zentrum des Ortsteils kauft.
Die Kosten dafür hatte die Initiative Prosterath auf circa 80 000 Euro beziffert. Anschließend sollte laut Vorschlag der Gruppe um Helmut Schuh dieser Bereich im Dorfzentrum umgestaltet werden. Auch dafür wären weitere Investitionen nötig gewesen.
Angedacht waren seitens der Initiative zudem Verbesserungen der Verkehrssituation und die Würdigung der örtlichen Glockengießertradition in Prosterath.
Ortsbürgermeisterin Petra Adams-Philippi teilt auf Nachfrage unserer Zeitung mit, dass die ablehnende Entscheidung unter anderem aus Kostengründen fiel. Der Rat stehe Verbesserungen im Ortsteil aber grundsätzlich positiv gegenüber. So sei vorgesehen, in Sachen "Dorferneuerung Prosterath am Ball zu bleiben". Dafür werde eventuell ein Dorfentwicklungsplaner herangezogen.
Öffentlich beraten wurde der Forstwirtschaftsplan. Als Betriebsergebnis im Jahr 2014 wird erneut ein sattes Plus von 40 000 bis 50 000 Euro erwartet. Und das trotz der Erkrankung von Revierförster Jürgen Jacoby, für den Thomas Grünhäuser nachrückt.
Die für den Kinderspielplatz bestellten Spielgeräte, werden wie geplant im Frühjahr aufgebaut. Die Kosten von etwa 24 000 Euro reduzieren sich dank Spenden um 6000 Euro. urs