Saarburg Politik-Revue über fairen Handel

Saarburg · Hope Theatre Nairobi begeistert an Saarburger Schule und in der Tufa Trier.

 Das Hope Theatre Nairobi zu Gast im Saarburger Gymnasium: (von links) Schülerin Wenja Liu, Schauspielerin Monica Oduor und Schüler Louis Prahl.

Das Hope Theatre Nairobi zu Gast im Saarburger Gymnasium: (von links) Schülerin Wenja Liu, Schauspielerin Monica Oduor und Schüler Louis Prahl.

Foto: TV/Christina Berntsen

Das Hope Theatre Nairobi begeistert das zweite Jahr in Folge mit Auftritten am Gymnasium Saarburg und in der Tufa Trier. Vor wenigen Tagen besuchten die Künstler die Schule, an der sie mit „The Fairtrade Play“ eine Politik-Revue zum fairen Handel inszenierten. Durch Monologe und Sketche klärten sie ihr junges Publikum über „Fake-Fairtrade-Produkte“, über die „Biografie einer Jeanshose“ oder über den kenianischen Blick auf Geschlechter-Rollen auf. Verbindendes Element des Auftritts sind die mitreißenden, traditionellen kenianischen Musik-und Tanzeinlagen.

Höhepunkt der Schul-Aufführung: der Tanzworkshop mit Mädchen und Jungen des Gymnasiums. Afrikanisches Theater zum Mitmachen, in dem die Schülerschaft bei kleinen Sketchen mitwirken und im Anschluss an die Aufführung mit den Schauspielern ins Gespräch über den fairen Handel, das Leben in Kenia und in Deutschland kommen konnten.

Das Gymnasium Saarburg hielt  eine besondere Überraschung als Dankeschön für die Schauspielgruppe bereit: Die Schülerinnen und Schüler der AG Fairtrade präsentierten ein eigenes Video zum Thema „fairer Handel“ und überreichten gemeinsam mit  Schulleiter Andreas Schreiner und den Lehrerinnen Margit Schäfer und Christina Berntsen eine Spende über 200 Euro aus dem Erlös eines fairen Crêpes-Verkaufs am Gymnasium Saarburg.

Den Text verfasste Marie Diewald, Schülerin des Gymnasiums Saarburg.

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