Potpourri der leichten Muse

Herzlicher Beifall eines dankbaren Publikums belohnte Sängerinnen und Sänger von drei Chören für die Darbietung eines bunten Reigens im Kloster Karthaus.

Gemeinsamer Schlussauftritt beim Konzert des Konzer Saar-Mosel-Chors mit seinen Gästen, dem „Sole mio“-Behinderten-Chor vom luxemburgischen Daycenter und dem Gesangverein Trier-Pallien 1867. TV-Foto: Klaus D. Jaspers

Konz. Viel mehr Gäste hätten im Konzer Vorzeigesaal kaum Platz gefunden, als der Saar-Mosel-Frauenchor zum Konzert geladen hatte, das unter dem Motto "Eine Sommerbrise mit der leichten Muse" stand, die sich von lustig über humorig bis besinnlich-ernst präsentierte.

Das wahrlich bunte Potpourri der Darbietungen des Saar-Mosel-Frauenchors (Leitung Beatrice Bergér), des "Sole-mio-Chors" des Behinderten-"Daycenters" in Luxemburg (Leitung Andrée Hubert) und des Gesangvereins Trier-Pallien (Leitung Guntmar Baudner) reichte von "Ich wollt' ich wär' ein Huhn" über "Die letzte Rose", "Gabriellas Song", "O sole mio", "Aber bitte mit Sahne", das "Bett im Kornfeld" bis hin zur kleinen Auswahl aus dem Volksliedschatz wie "Ich geh durch einen grasgrünen Wald" oder "Es dunkelt schon in der Heide". Alla Fastovskaia begleitete alle Chöre am Flügel.

Herausragend: Katja Büdinger (Saar-Mosel-Chor) mit "Gabriellas Song", bei dessen Vortrag sich leider zeigte, dass die Saal-Elektronik keinesfalls hilfreich war, sondern mühelos selbst die schönste Stimme zu killen in der Lage ist. Schade!

Der gastgebende Saar-Mosel-Frauenchor Konz Karthaus war 2002 aus dem gemischten Saar-Mosel-Chor hervorgegangen. Nach kleinen Anfängen ist er mittlerweile auf 26 Sängerinnen angewachsen.