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Prozess: Hat eine Postangestellte aus der VG Konz Waren ergaunert?

Betrugsprozess : Postangestellte soll Waren im Wert von 16.000 Euro ergaunert haben

Das Amtsgericht Trier verhandelt den Fall einer 32-Jährigen, die Artikel unter falschem Namen bestellt und gestohlen haben soll. Wie ihre Masche funktioniert hat:

Eine mehrfach, auch einschlägig vorbestrafte 32 Jahre alte Frau aus der Verbandsgemeinde Konz muss sich am Montag vor dem Amtsgericht Trier verantworten. Laut Anklageschrift hat die Postangestellte von April 2021 bis Juni 2021 in insgesamt elf Fällen Waren unter falschen Personalien bestellt, um diese gewinnbringend zu verkaufen.

Sie habe Gegenstände im Wert von rund 16.000 Euro erlangt, die entweder nicht mehr aufzufinden oder verkauft worden seien, heißt es in der Anklage. Weitere Waren im Gesamtwert von rund 670 Euro seien sichergestellt worden.

In erster Linie handele es sich bei den Waren um Elektronikartikel wie Mobiltelefone und Tablets sowie Zubehör. Die Angeklagte soll die Waren unter falschen Namen bestellt haben. Anschließend soll sie die Lieferungen in der Postfiliale, in der sie angestellt gewesen sein soll, geöffnet und deren Inhalt entnommen haben. Dann habe sie die leeren Pakete zur vermeintlichen Abholung bereitgestellt.

Letztlich wurden die Pakete laut Staatsanwaltschaft ohne Inhalt nach Ablauf der Abholungsfrist an den Versender zurückgesandt.