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Radeln von Reinsfeld nach Hermeskeil

REINSFELD. (spo) Planungsgebiet "Flachsheide II" und der Ruwer-Hochwald-Radweg standen auf der Tagesordnung des Reinsfelder Ortsgemeinderates. Mit dem Bau des Radweges wird an beiden Enden begonnen - das bedeutet, dass zwischen Hermeskeil und Reinsfeld parallel zu Ruwer/Waldrach die ersten Teilstücke entstehen.

Über das Planungsgebiet "Flachsheide II" wurde auf den vergangenen Sitzungen schon mehrfach diskutiert. Bereits sieben Planungsentwürfe wurden erläutert und im Reinsfelder Rat beraten. In der achten Variante wurde festgehalten, dass eine Verbindung zum bereits bestehenden Gebiet "Flachsheide I" wichtig sei, dass der Feldweg vom Sportplatz zum Dorf durchbrochen werde und die Grundstücke nicht zu groß werden sollten. Insgesamt handelt es sich um 38 Grundstücke im ersten Bauabschnitt, im zweiten wären es 29 und im dritten 17. "Diese Bauabschnitte sind sicherlich sehr attraktiv, und die Landwirte können bei dieser Variante weiter die noch nicht erschlossenen Flächen bewirtschaften", sagte Ortsbürgermeister Rainer Spies bezüglich der aktuellen Variante. In der Sitzung wurde zunächst die Abgrenzung des Gebietes einstimmig angenommen, über Verschiebungen innerhalb der Bauabschnitte und die endgültige Straßenplanung wird in einer der nächsten Sitzungen diskutiert. Ein weiteres Thema der Sitzung war der Ruwer-Hochwald-Radweg. Fest stehe, dass der Radweg auf jeden Fall gebaut wird. Beteiligt an diesem Projekt sind die Stadt Trier, die Verbandsgemeinden Kell am See und Ruwer sowie die Gemeinden Hermeskeil und Reinsfeld. Mit 80 Prozent wird dieses Projekt vom Land gefördert. So müsse die Gemeinde, laut Spies, insgesamt 40 000 Euro bezahlen (der TV berichtete). Es stellte sich die Frage, ob Reinsfeld bereit ist, sich an dem Gesamtbetrag mit 15 Prozent zu beteiligen oder darauf plädieren soll, nur für ihre eigenen drei Bauwerke innerhalb der Gemeinde zu zahlen. "Wir müssen in diesem Punkt solidarisch denken", meinte Peter Kunz (SPD). Dies sahen die übrigen Ratsmitglieder ebenso und stimmten dem Beschlussvorschlag der Verwaltung einstimmig zu.