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Radweg: Freie Fahrt ab 24. September

KELL AM SEE/REINSFELD. (ax) Es ist ein offenes Geheimnis: Bereits seit einigen Wochen ist der neue Radweg zwischen Reinsfeld und Kell am See asphaltiert. Deshalb treten Einheimische und Urlauber dort schon fleißig in die Pedale, rollen mit den Inline-Skates oder machen einfach nur einen Spaziergang. Daran stört sich zwar niemand. Grundsätzlich ist dieses Freizeitvergnügen aber noch nicht gestattet – zumindest bis Sonntag, 24. September.

An diesem Termin wird das zweite, zirka sieben Kilometer lange Teilstück des Ruwer-Hochwald-Radwegs auf der ehemaligen Bahntrasse offiziell eröffnet und für den Verkehr freigegeben. Das teilte der Keller Bürgermeister Werner Angsten dem TV mit. Erste Überlegungen für die Gestaltung dieses Festtags wurden bei einer Vorstandssitzung des Vereins "Hochwald-Ferienland" und einem Gespräch mit den Gastronomen in Kell angestellt. "Geplant ist, dass wir in Kell um 10 Uhr starten und dann nach Reinsfeld fahren", fasst Angsten die Ergebnisse der beiden Treffen zusammen. Dort sollen sich die Festgäste - eingeladen ist selbstverständlich die ganze Bevölkerung - mit einem Radlerfrühstück stärken können, bevor es zurück zur Gemarkungsgrenze zwischen Reinsfeld und Kell geht. Dort setzen sich dann die hohen Herren an die Spitze des Pelotons, stoppen ihre Drahtesel, greifen zur Schere und schneiden das obligatorische Einweihungsband durch. Anschließend radelt der Tross vor das Keller Rathaus, wo ein abwechslungsreiches Programm geplant ist und eine Bühne aufgebaut wird. "Außerdem werden wir die Straßen im Zentrum von Kell an diesem Tag sperren", sagt Angsten. Geplant ist unter anderem, dass der Keller Musikverein "Concordia" zu einem Konzert aufspielt und eine Tombola organisiert wird. Genauere Details müssen in den nächsten Wochen aber noch abgeklärt werden. Ursprünglich war für die Eröffnung des Radwegs das letzte August-Wochenende, an dem auch die Keller Kirmes stattfindet, ins Auge gefasst worden. Von diesen Plänen ist man aber abgerückt. Zum einen wartet für die Gastronomen am Kirmes-Wochenende ohnehin genug Arbeit. Zum anderen "ist es der Radweg Wert, dass wir ihm einen besonderen Stellenwert geben", sagt Angsten. Sprich: Die Eröffnung des Radwegs soll als eigenständige Großveranstaltung aufgezogen werden und nicht im allgemeinen Kirmes-Trubel möglicherweise untergehen.