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Räumfahrzeuge sind im Dauereinsatz, Schulbusse verspätet. Doch so manchen freut die weiße Pracht.

Wetter : Der Hochwald ächzt unter der Schneelast

Räumfahrzeuge sind im Dauereinsatz, Schulbusse verspätet. Doch so manchen freut die weiße Pracht.

Es kam wie vorhergesagt: Am frühen Mittwochmorgen gegen 4 Uhr fing es an zu schneien. Bis 8 Uhr am Morgen fielen in den Hochlagen von Hochwald und Hunsrück etwa zehn Zentimeter Neuschnee.

Die Räum- und Streufahrzeuge sind derweil im Dauereinsatz und haben es schwer, die Schneemassen zu bewältigen. Auf Steigungen wie auf der B 407 bei Waldweiler, B 327 bei Malborn und Morbach blieben Lastwagen liegen. Auch viele Autos kamen nicht mehr weiter. Wie die Polizei Saarburg mitteilt, ereigneten sich zwischen 5.30 Uhr und 8.30 Uhr in Onsdorf und Serrig Unfälle im Begegnungsverkehr. In Palzem, Kirf und Mannebach kamen Fahrzeuge auch aufgrund der Witterung von der Fahrbahn ab und touchierten Leitplanken, Mauern oder einen Schuppen. Bei diesen Unfällen wurden sieben Fahrzeuge beschädigt, ein 38-jähriger Autofahrer leicht verletzt.

Unterdessen ist in vielen Grundschulen der Unterricht ausgefallen. Über Rundschreiben wurden die Eltern darüber informiert, dass Busse aller Firmen des Verkehrsverbundes Trier (VRT) im Hochwald und Hunsrück Verspätungen haben und Orte wegen hoher Schneeverwehungen nicht anfahren können.In dem Hochwaldort Waldweiler freut sich Herbert Castor- Gimmler: „Endlich haben wir nach den vielen trüben Tagen mal richtig Schnee im Hochwald.“ Er schätzt, dass seit dem frühen Morgen bereits mehr als zehn Zentimeter gefallen sind.

Auf dem Donatusplatz sind weniger Schulkinder als üblich. Ein Busfahrer der Linie R200 sagt, dass es am frühen Vormittag schon schwierig gewesen sei, da die Straßen schneebedeckt waren. Er konnte mit etwa 40 Minuten Verspätung alle Kinder an der Schule abliefern. Auf Nachfrage bei der Realschule plus in Kell am See erklärt Schulleiter Sebastian Straßer, dass am Morgen zahlreiche Busse aufgrund des starken Schneefalls die Haltestellen nicht anfahren konnten. „Man hat es in den Klassen gemerkt, es sind weniger Schüler da, der Unterricht ist aber nicht ausgefallen.“

Beim Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Hermeskeil ist viel los. Alle neun Räum- und Streufahrzeuge sind im Dauereinsatz. „Uns bereiten die Lastwagen Probleme, es kommt oftmals zu Rückstaus, so dass auch wir mit unseren Fahrzeugen nicht durchkommen“ sagt Wolfgang Wahlen, LBM Hermeskeil.