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Rallye: Begeisterung vor dem Unfall

Rallye: Begeisterung vor dem Unfall

Vor dem tragischen Unfall im Rahmenprogramm der ADAC Rallye Deutschland in Baumholder war der Besuch der Fahrervereinigung "slowly sideways" und des Rallye-Oldtimer-Clubs "Historic Cars" ein Anziehungspunkt für Motorsportfreunde im Hochwald. Am Freitagnachmittag wurden die Fahrzeuge, die einen Querschnitt durch die Geschichte des Rallyesports bieten, in der Hermeskeiler Fußgängerzone präsentiert, nachdem sie auf dem Neuen Markt übernachtet hatten - bewacht von Mitgliedern der Reservistenkameradschaft Hermeskeil.

"Wir machen das schon ein paar Jahre", sagte Dieter Rössel von der Reservistenkameradschaft nach vollzogener Nachtwache am Freitagmorgen. "Die Gäste haben sich hier immer wohl und sicher gefühlt."
Zusammen mit den historischen Fahrzeugen präsentierten sich auch die Profis der Rallye-WM mit ihren Boliden im Hochwald. In Waldweiler traf der Rallyetross am Samstagmittag ein. Doch die Vorstellung fiel buchstäblich ins Wasser: Um Punkt zwölf Uhr öffnete der Himmel seine Schleusen. Während sich die Rallye-Profis im Vorjahr bei Sonnenschein unter die Fans gemischt und Autogramme gegeben hatten, zogen sie sich dieses Mal in ihre Fahrzeuge zurück.
Was zu diesem Zeitpunkt noch niemand ahnen konnte: Am Samstagnachmittag kam es dann zum tragischen Unglück eines historischen Sportwagens vom Typ Triumph TR 7. Auf der Arena Panzerplatte bei Baumholder kam der Wagen nach einer Sprungkuppe von der Fahrbahn ab. Fahrer und Beifahrer, beide stammen aus den Niederlanden, erlagen noch vor Ort ihren schweren Verletzungen. jüb
Das komplette Rallye-Wochenende finden Sie auf den Seiten 1, 17 und 21.