Rat beschließt Anhebung der Friedhofsgebühren

Rat beschließt Anhebung der Friedhofsgebühren

Der Ortsgemeinderat Kirf hat auf seiner jüngsten Sitzung die Anhebung von Friedhofsgebühren beschlossen. Mit dieser Entscheidung setzt der Rat Vorgaben der Kommunalaufsicht um.

Kirf. Ursula Benning steht am Grab ihrer im Februar verstorbenen Mutter. "Dieses Grab war das erste kleine Urnengrab, das die Gemeinde gestattet hat", erzählt sie. Dieses Grab könne sie 15 Jahre nutzen. "Gezahlt habe ich etwa 230 Euro."
Kirfs Bürgermeister Josef Krug stellt im Bürgerhaus seinen Ratskollegen die Änderung der Friedhofsgebühren vor. "Letztlich müssen wir die Gebühren anheben, weil uns das die Kommunalaufsicht in Trier vorgibt." Schöpfe eine Gemeinde ihr Einnahmepotenzial nicht aus, bekäme sie vom Kreis und vom Land keine Zuschüsse mehr, um dringende Gemeindeprojekte zu finanzieren. Deshalb schlage er eine Anhebung der Gebühren für ein Reihengrab von 340 Euro auf 380 Euro und für einen Grabplatz von 680 Euro auf 700 Euro vor.
Bei den Gebühren für die Nutzung der Leichenhalle solle zwischen Urnen- und Leichenbeisetzungen differenziert werden. So solle die Urnenbeisetzung 55 Euro und die traditionelle Sargbeisetzung in Zukunft 70 Euro kosten. Nach kurzer Diskussion stimmten die Ratsmitglieder Burgs Vorschlägen zu.
Der Bürgermeister berichtete im Rat, dass durch Spenden mittlerweile ein Betrag von 5000 Euro zusammengekommen ist, der für den Bau eines Spielplatzes verwendet wird. "Der Sportverein beteiligt sich zusätzlich mit zwei Fußballtoren, die in Kürze neben dem Spielplatzgelände aufgestellt werden." itz