Dorfentwicklung: Rat in Wincheringen will Kirmes auf Markt verlegen

Dorfentwicklung : Rat in Wincheringen will Kirmes auf Markt verlegen

Der Ortsgemeinderat Wincheringen hat in der jüngsten Sitzung beschlossen, die Kirmes 2020 in die Ortsmitte zu verlegen – allerdings unter der Voraussetzung, dass die Anwohner damit einverstanden sind.

Wie Ortsbürgermeister Elmar Schömann erklärte, wird deshalb die Kirmes-Festgemeinschaft in naher Zukunft auf die Anwohner zugehen. Hintergrund: Zuletzt wurde die Kirmes auf dem Festplatz am Dorfrand gefeiert, doch dieser ist laut Schömann nicht bei allen beliebt. Viele sagten, die Kirmes gehöre ins Dorf. Doch da habe es Beschwerden über Müll und Lärm gegeben. Der Mittelaltermarkt zur 1125-Jahr-Feier hat auch auf dem Marktplatz stattgefunden. „Das hat gut geklappt“, sagt Schömann.

Ob Wincheringen am Projekt „Aufbau sorgender Dorfgemeinschaften“ teilnimmt, hat der Rat noch nicht endgültig entschieden. Laut Schömann hat sich die Beigeordnete Carmen Philipps bereiterklärt, das Projekt vonseiten der Ortsgemeinde zu begleiten. Sie sei in der Sitzung nicht anwesend gewesen, doch der Rat wolle hören, welche Ideen sie zum Ablauf des Projekts in der Gemeinde habe, bevor er darüber abstimme, sagte Schömann. Der Rat hatte in einem weiteren Punkt Klärungsbedarf, nämlich zur provisorischen Querungshilfe an der Grundschule, die irgendwann zu einer festen baulichen Einrichtung umgebaut werden soll. Die Straße wurde vor der Schule einspurig gestaltet, um den Schülern die Überquerung zu erleichtern. Doch gibt es im Rat Zweifel, ob dieses Ziel erreicht wird. Es tauchte außerdem die Frage auf, ob es kostengünstigere Alternativen gibt. Die Grundschule liegt an einer Kreisstraße, deshalb ist der Kreis mit verantwortlich. Der Rat beauftragte Schömann damit, die Einrichtung beim Landesbetrieb Mobilität Trier und Kreis zu hinterfragen.

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