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Revision nach Urteil im Prozess nach Überfall auf Juwelier in Konz abgelehnt

Justiz : Urteil nach Raubüberfall in Konz ist rechtens

Der Konzer Juwelenräuber bleibt in Haft: Der Bundesgerichtshof hat die Revision eines der Männer abgelehnt, die im September 2018 ein Schmuckgeschäft überfallen haben.

Der Bundesgerichtshof hat die Revision des Falls von einem der verurteilten Männer abgelehnt, die im September 2019 einen Juwelier in Konz überfallen haben sollen. Der Mann, den das Landgericht Trier am 18. Dezember zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und sechs Monaten verurteilt hat, bleibt in Haft. Der Bundesgerichtshof hat zudem angeordnet, die Taterträge in Höhe von 40 109 Euro bei ihm einzuziehen.

Der Verurteilte war laut Urteil einer der Haupttäter in einer sechsköpfigen Bande, die sich zusammengetan hat, um das Schmuckgeschäft in Konz auszurauben. Er soll zusammen mit einem weiteren Bandenmitglied in dem Laden gewesen sein, in dem die beiden Männer zwei Mitarbeiterinnen mit einer Waffe bedroht und gefesselt haben. Sie sollen mehr als 40 000 Euro erbeutet haben. Bisher hat das Landgericht Trier drei Bandenmitglieder zu Haftstrafen wegen Raubes und Beihilfe zum Raub verurteilt: zu drei, sechs und sechseinhalb Jahren Haft. Von den anderen Männern hieß es bisher, dass sie sich auf dem Balkan aufhielten.