RHEINLAND-PFALZ-TAG

Zum Bericht "Was bleibt, ist die Erinnerung" (TV vom 28. Mai):

Meinung

Vergleich mit Prüm bietet sich an
Wenn man einen rückblickenden Bericht über den Rheinland-Pfalz-Tag 1998 in Saarburg schreibt, der im Wesentlichen darauf fokussiert, dass außer einem negativen finanziellen Ergebnis und unerfüllten Erwartungen bezüglich Besucherzahlen und Umsätzen in der Gastronomie nur nette Erinnerungen geblieben sind, dann nimmt man es auch mit der journalistischen Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung nicht ganz so genau, wenn die Tatsachen nicht in dieses Bild passen. Zur Klarstellung: Ich habe nicht "in der Schublade" kramen müssen, um nach längerer Suche die Silbermünze zu finden, die anlässlich des Rheinland-Pfalz-Tags 1998 in Saarburg geprägt wurde. Vielmehr habe ich sie am Tag vor dem angekündigten Besuch des TV-Reporters aus dem Tresor genommen, und sie lag griffbereit auf meinem Schreibtisch. Vermisst habe ich auch die genannten Gründe, weshalb "nur" 80 000 Besucher nach Saarburg kamen. Hier bietet sich der Vergleich mit Prüm an. Dort zählte man 120 000 Besucher. Es herrschten aber keine 35 Grad Hitze, und es fand nicht gleichzeitig eine Fußball-WM statt. Richard Fuhs, Saarburg