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Riesenpfütze soll Bauarbeiten an Ortsumgehung nicht weiter verzögern

Riesenpfütze soll Bauarbeiten an Ortsumgehung nicht weiter verzögern

Nach den Regenfällen der vergangenen Wochen hat sich auf der Baustelle für die Könener Ortsumgehungsstraße bei Tawern ein riesige Pfütze gebildet. Obwohl die Pfütze inzwischen fast die Ausmaße eines Weihers angenommen hat, habe sie "keinerlei Auswirkungen auf die weiteren Baufortschritte", heißt es auf TV-Anfrage beim Landesbetrieb Mobilität.

Die rheinland-pfälzische Straßenbaubehörde beaufsichtigt den Bau der 24 Millionen Euro teuren Bundesstraße, die den Konzer Stadtteil Könen vom Verkehr entlasten soll. Zurzeit erledigt eine Arbeitsgemeinschaft zweier Firmen aus der Region die letzten Aufträge für das Großprojekt. Im Jahr 2017 sollen alle Arbeiten abgeschlossen werden. Eigentlich war geplant, dass die ersten Autos noch im Jahr 2015 über die neue Straße rollen. Die bisherigen Verzögerungen sind unter anderem der Insolvenz der Baufirma Betam geschuldet. Wegen der Pleite wurde 2015 mehrere Monate nicht gearbeitet, bis die ausstehenden Aufträge neu vergeben waren. (cmk)/TV-Foto: Friedemann Vetter